Behandlung

Wachtherapie (Schlafentzug) bei Depression

Bei einer Wachtherapie bleiben Menschen mit einer Depression gezielt eine ganze Nacht oder die zweite Nachthälfte wach; die Stimmung kann sich dadurch noch am selben Tag bessern, nach der nächsten Nacht mit Schlaf kehren die Beschwerden aber oft zurück. Laut Nationaler VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression sollten die Vor- und Nachteile gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt abgewogen werden, und die Wachtherapie kommt dort zu anderen Behandlungen hinzu. Schlafentzug kann eine Manie auslösen und gilt bei Epilepsie als Gegenanzeige; die Risiken einer so ausgelösten Manie sind laut Leitlinie bei Selbstversuchen zu Hause höher als in der Klinik.

Frau Mitte vierzig steht in der Morgendämmerung an einem großen Fenster und sieht dem Sonnenaufgang über den Dächern zu
Bild: KI-generiert

Bei einer Wachtherapie, auch Schlafentzugstherapie genannt, bleiben Menschen mit einer Depression gezielt die ganze Nacht und den folgenden Tag wach, oder sie schlafen zunächst und bleiben in der zweiten Nachthälfte auf [2, 3]. Die S3-Leitlinie Bipolare Störungen zieht den Begriff Wachtherapie vor. Viele Menschen mit Depression leiden besonders unter Schlafstörungen und empfinden Schlafentzug deshalb häufig als zusätzliche Belastung; der Begriff Wachtherapie ist für sie weniger angstbesetzt. Außerdem soll sich die Behandlung bewusst vom Schlafmangel im Allgemeinen abgrenzen, der bei bipolaren Störungen einen Umschwung in eine Hypomanie oder Manie auslösen kann [3]. Laut Nationaler VersorgungsLeitlinie (NVL) Unipolare Depression ist die Wachtherapie das einzige nicht-medikamentöse Verfahren mit Sofortwirkung. Sie ist jederzeit verfügbar und kostet nichts, und wenn das Wachbleiben gelingt, kann das die Erwartung stärken, selbst etwas bewirken zu können [1]. Die Wirkung hält allerdings nur kurz an, und Schlafentzug kann eine Manie auslösen [1, 2]. Ob eine Wachtherapie für Sie infrage kommt, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was die Leitlinien empfehlen

Die NVL Unipolare Depression in der Version 3.2 (verabschiedet 2022, gültig bis 29.09.2027) empfiehlt: Bei unipolaren Depressionen sollten die Vor- und Nachteile einer Wachtherapie gemeinsam abgewogen und Unterstützung bei der Umsetzung angeboten werden ("sollte") [1]. Abgeschwächt hat die Leitliniengruppe die Empfehlung, weil die Studienlage schwach ist und die Effekte sehr kurzfristig sind. Sinnvoll erscheint ihr eine Wachtherapie eher bei schwereren Depressionen und vor allem bei Beschwerden mit chronobiologischer Prägung, also wenn die Stimmung innerhalb eines Tages oder von Tag zu Tag schwankt [1].

Die Wachtherapie kommt laut NVL grundsätzlich unterstützend zu anderen Behandlungen hinzu. Im Ablaufplan der NVL für mittelgradige und schwere Depressionen steht sie bei den unterstützenden Angeboten, die zu Psychotherapie oder Medikamenten hinzukommen können. Nach Ansicht der Leitliniengruppe wird sie in der Versorgung zu selten versucht [1]. Auch laut Patientenleitlinie zur NVL sollte Ihre Ärztin oder Ihr Psychotherapeut die Vor- und Nachteile gemeinsam mit Ihnen abwägen und Sie bei der Umsetzung unterstützen [2]. Mehr zur Erkrankung steht unter Depression.

Für Menschen mit einer bipolaren Störung gibt es eigene Empfehlungen in der S3-Leitlinie Bipolare Störungen der DGBS und DGPPN (Langversion 2.1, Update 2019, letzte Anpassung Mai 2020). Die Leitlinienübersicht der DGPPN führt sie mit dem Vermerk "Gültig bis: 01.03.2023"; diese Gültigkeit ist abgelaufen [3, 4].

Wachtherapie in den Leitlinien: NVL Unipolare Depression, Version 3.2; S3-Leitlinie Bipolare Störungen, Langversion 2.1 (Gültigkeit abgelaufen)
SituationWas die Leitlinie empfiehltGrad
unipolare DepressionVor- und Nachteile gemeinsam abwägen, Unterstützung bei der Umsetzung anbieten (NVL 9-6) [1]"sollte"
akute bipolare Depression, wenn kurzfristig eine rasche Wirkung angestrebt wirdzusätzlich zu einer anderen leitliniengerechten Behandlung in Erwägung ziehen [3]"sollte" (B)
akute bipolare Depression, wenn kurzfristig eine rasche Wirkung angestrebt wirdals alleinige Behandlung möglich [3]"kann" (0)
gemischte Episodekontraindiziert; depressive und gemischte Episode möglichst genau unterscheiden [3]Klinischer Konsenspunkt
Hypomanie oder Manieabratend: Schlafentzug kann eine manische Symptomatik hervorrufen oder unterhalten und ist kontraindiziert [3]Klinischer Konsenspunkt
Vorbeugung neuer Episoden einer bipolaren Störungkeine ausreichenden Studienergebnisse und keine hinreichende klinische Erfahrung [3]Statement

Alle Studien, auf die sich die Empfehlungen zur bipolaren Depression stützen, stammen laut S3-Leitlinie von einer einzigen Arbeitsgruppe. Die stärkere Empfehlung für die zusätzliche Wachtherapie begründet die Leitliniengruppe trotzdem unter anderem mit klinischer Erfahrung, mit Studien bei unipolarer Depression und damit, dass viele Betroffene diese Methode bevorzugen [3].

Anhaltende Effekte hat die Wachtherapie laut S3-Leitlinie auch bei einer bipolaren Depression nicht; eine zusätzliche Behandlung ist deshalb klinisch üblich, in der Regel mit Medikamenten wie Lithium und anderen Stimmungsstabilisierern. Studien zur Verbindung von Wachtherapie und Medikamenten liegen laut Leitlinie für Wirkstoffe vor, die auf den Botenstoff Serotonin wirken, darunter Lithium und SSRI; ob die Verbindung Rückfälle über drei bis sechs Monate verhindert, lässt sich mit den vorhandenen Daten nicht beurteilen. Auch für nicht-medikamentöse Ansätze, etwa die Kombination mit einer Vorverlagerung der Schlafphase oder mit einer transkraniellen Magnetstimulation, gibt es laut Leitlinie Hinweise, dass sie die Wirkung der Wachtherapie stabilisieren können [3]. Wichtig ist der Leitlinie, sicher zu sein, dass keine gemischte Episode vorliegt, weil eine Wachtherapie dann einen Umschwung in eine Manie oder ein Rapid Cycling auslösen könnte, also einen schnellen Wechsel von Phasen verschiedener Art [3]. Mehr unter Bipolare Störung.

Wie schnell sie wirkt und wie lange

Laut Patientenleitlinie bessert Schlafmangel das Befinden noch am selben Tag [2]. Die S3-Leitlinie Bipolare Störungen beschreibt bei einem Teil der Behandelten eine deutliche, aber vorübergehende Besserung, auf die nach dem folgenden Schlaf gewöhnlich rasch ein Rückfall folgt [3]. Auch laut NVL hielt die Wirkung in den älteren Studien nicht an, und bei den meisten Behandelten kehrten die Beschwerden schon nach einer Nacht mit Schlaf, der sogenannten Erholungsnacht, zurück. Eine neuere Übersichtsarbeit fand nach einer Woche nur kleine Effekte, die statistisch nicht gesichert waren und sich nach zwei Wochen verloren [1]. Warum Schlafentzug die Stimmung hebt, ist laut S3-Leitlinie nicht geklärt; es gibt nur vorläufige Annahmen, etwa zu einer veränderten Aktivität des Botenstoffs Serotonin [3].

Wie eine Wachtherapie abläuft

Laut Patientenleitlinie findet der Schlafentzug in der Regel in einer Klinik statt. Meist bleiben mehrere Menschen zusammen wach, so fällt das Wachbleiben leichter [2]. Die Leitlinien beschreiben zwei Formen, die laut S3-Leitlinie als gleich wirksam gelten [2, 3]:

  • Bei der vollständigen Wachtherapie bleibt man die ganze Nacht und auch am folgenden Tag wach [2]. In der Nacht danach folgt der Erholungsschlaf; laut S3-Leitlinie umfasst das Behandlungsprotokoll zwei bis drei solcher Wachperioden innerhalb einer Woche [3].
  • Bei der teilweisen Wachtherapie geht man zunächst schlafen und bleibt in der zweiten Nachthälfte wach [2, 3].

Für die Wirkung ist es laut Patientenleitlinie wichtig, keine kleinen Nickerchen zu machen; laut S3-Leitlinie kann schon kurzes Einnicken am Tag die Wirkung aufheben, und die Aufklärung darüber hält sie für zentral [2, 3]. Längerfristige Effekte sind laut NVL möglicherweise mit einer Woche verschobener Schlafphase zu erreichen, die sich an eine erste durchwachte Nacht anschließt, wenn jemand darauf angesprochen hat [1]. Die Schlafenszeiten werden dabei nach der durchwachten Nacht über mehrere Tage schrittweise verschoben, bis wieder ein üblicher Rhythmus erreicht ist [2, 3]. Das setzt laut NVL eine stationäre Behandlung voraus; zusammengefasste Studienergebnisse zu dieser Form fand die Leitliniengruppe nicht [1]. Möglich ist laut NVL auch eine Verbindung von Schlafentzug, verschobenem Schlaf-Wach-Rhythmus und Lichttherapie; zusammengefasste Studienergebnisse für Menschen mit unipolarer Depression fand die Leitliniengruppe dazu nicht [1].

Klinik oder zu Hause?

Mann in den Sechzigern geht am frühen Morgen in ruhigem Licht auf einem Gartenweg spazieren
Bild: KI-generiert

Wie gut sich eine Wachtherapie umsetzen lässt und wie riskant sie ist, hängt laut NVL stark davon ab, wo sie stattfindet. Wer allein lebt oder ein Kind allein erzieht, kann sie zu Hause nur schwer durchführen; mit Unterstützung durch Angehörige oder in einer Gruppe in der Klinik fällt sie leichter. Die Risiken einer durch Schlafentzug ausgelösten Manie sind laut NVL bei Selbstversuchen zu Hause höher als bei einer fachlich begleiteten Wachtherapie in der Klinik; dort kann man auch besser reagieren, wenn die Beschwerden rasch zurückkehren [1]. Was die Leitlinie dazu außerdem schreibt, steht unter Wann Sie sofort Hilfe brauchen. Die S3-Leitlinie Bipolare Störungen hält beide Formen stationär und ambulant für möglich, die Patientenleitlinie nennt die Durchführung zu Hause nach ärztlicher Absprache [2, 3].

Laut NVL sollte Ihnen bei einer Wachtherapie Unterstützung bei der Umsetzung angeboten werden [1]. Versuchen Sie einen Schlafentzug nicht auf eigene Faust. Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob eine Wachtherapie für Sie infrage kommt, wo sie stattfindet und wer Sie dabei begleitet; bei der Vorbereitung helfen die Fragen fürs Arztgespräch. Mehr zur Behandlung im Krankenhaus steht unter Klinik und Tagesklinik.

Wem Schlafentzug schaden kann

Als unerwünschte Wirkung wurde in der neueren Übersichtsarbeit, die die NVL auswertet, vor allem eine Manie beobachtet. Weil Schlafentzug manische Zustände auslösen kann, müssen laut NVL vor einer Wachtherapie bipolare Störungen sicher ausgeschlossen werden [1]. Eine Hypomanie ist laut Patientenleitlinie eine gehobene oder gereizte Stimmung, die mehrere Tage anhält, zum Beispiel mit gesteigertem Antrieb, leichtsinnigem Verhalten oder Größenwahn [2]; ein vermindertes Schlafbedürfnis gehört laut S3-Leitlinie zu den möglichen Anzeichen einer Manie [3]. Die NVL gilt für unipolare Depressionen. Für eine bekannte bipolare Störung gibt es eigene Empfehlungen in der S3-Leitlinie Bipolare Störungen, deren Gültigkeit abgelaufen ist; sie nennt die Wachtherapie bei einer bipolaren Depression als Möglichkeit, schließt sie bei gemischten Episoden und bei (Hypo-)Manie aber aus [1, 3].

Weitere Gegenanzeigen und Einschränkungen nennen die Leitlinien so:

  • Epilepsie gilt laut NVL als Gegenanzeige. Menschen mit bekannten Anfallserkrankungen sollten laut S3-Leitlinie in der Regel keinen Schlafentzug durchführen, weil sich dadurch das Risiko epileptischer Anfälle erhöht; auch die Patientenleitlinie hält das Verfahren bei Krampfanfällen für nicht geeignet [1, 2, 3].
  • Bei Menschen mit mehreren körperlichen Erkrankungen und bei einem akut suizidalen oder psychotischen Zustandsbild ergeben sich laut S3-Leitlinie weitere Einschränkungen, weil Schlafentzug zu vegetativen Veränderungen und zu einer weiteren Verschlimmerung der psychischen Beschwerden führen kann [3]. Hilfe bei Gedanken an Suizid finden Sie unter Wann Sie sofort Hilfe brauchen.

Wann Sie sofort Hilfe brauchen

Gedanken an Suizid oder Suizidversuche können laut Patientenleitlinie zu den Beschwerden einer Depression gehören [2]. Solche Gedanken sind auf jeden Fall ernst zu nehmen; die Patientenleitlinie rät Angehörigen, gemeinsam mit der betroffenen Person die behandelnde Ärztin oder den Psychotherapeuten darüber zu informieren und zu besprechen, was das für die Behandlung bedeutet [2]. Bei der Wachtherapie kommt hinzu: Die Risiken einer durch Schlafentzug ausgelösten Manie bis hin zum Suizid sind laut NVL bei Selbstversuchen zu Hause höher als bei einer fachlich begleiteten Wachtherapie in der Klinik [1].

Quellen

  1. Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, Langfassung, Version 3.2 (AWMF-Register-Nr. nvl-005). Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, AWMF (NVL-Programm). Stand 07/2023 (verabschiedet 29.09.2022, gültig bis 29.09.2027). abgerufen am 23.10.2026
  2. Leitlinie Patientenleitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, Version 3.0. Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, AWMF (NVL-Programm). Stand 2024. abgerufen am 23.10.2026
  3. Leitlinie S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie Bipolarer Störungen, Langversion 2.1 (AWMF-Register-Nr. 038-019). Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) und DGPPN. Stand Update Februar 2019, letzte Anpassung Mai 2020; laut DGPPN-Übersicht gültig bis 01.03.2023. abgerufen am 23.10.2026
  4. Leitlinien (Übersicht der S3-Leitlinien mit Gültigkeit), Eintrag Bipolare Störungen. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 23.10.2026

Häufige Fragen

Was ist eine Wachtherapie?

Bei einer Wachtherapie, auch Schlafentzugstherapie genannt, bleiben Menschen mit einer Depression gezielt die ganze Nacht und den folgenden Tag wach, oder sie schlafen zunächst und bleiben in der zweiten Nachthälfte auf. Laut NVL Unipolare Depression ist sie das einzige nicht-medikamentöse Verfahren mit Sofortwirkung. Sie kommt zu anderen Behandlungen hinzu; ob sie für Sie infrage kommt, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Wie lange wirkt Schlafentzug bei Depression?

Laut Patientenleitlinie bessert sich das Befinden oft noch am selben Tag, doch viele Menschen erleben einen Rückfall, sobald sie wieder eine Nacht durchgeschlafen haben. Auch laut NVL hielt die Wirkung in den Studien nicht an. Ob eine Woche mit verschobener Schlafphase die Besserung verlängern kann, ist laut NVL nicht durch zusammengefasste Studien belegt; diese Form setzt dort eine stationäre Behandlung voraus.

Kann man eine Wachtherapie zu Hause machen?

Laut Patientenleitlinie findet die Wachtherapie in der Regel in einer Klinik statt, zu Hause nur nach ärztlicher Absprache. Die NVL weist darauf hin, dass die Risiken einer durch Schlafentzug ausgelösten Manie bei Selbstversuchen zu Hause höher sind als bei einer fachlich begleiteten Wachtherapie in der Klinik, und für allein Lebende ist sie zu Hause schwer umzusetzen. Versuchen Sie einen Schlafentzug deshalb nicht auf eigene Faust.

Für wen ist Schlafentzug nicht geeignet?

Laut NVL müssen vorher bipolare Störungen sicher ausgeschlossen werden, weil Schlafentzug eine Manie auslösen kann; Epilepsie gilt als Gegenanzeige. Die S3-Leitlinie Bipolare Störungen nennt gemischte Episoden und (Hypo-)Manie als Gegenanzeigen und weitere Einschränkungen bei mehreren körperlichen Erkrankungen sowie bei einem akut suizidalen oder psychotischen Zustandsbild.

Ist eine Wachtherapie bei einer bipolaren Störung möglich?

Laut S3-Leitlinie Bipolare Störungen, deren Gültigkeit abgelaufen ist, sollte eine Wachtherapie bei einer akuten bipolaren Depression zusätzlich zu einer anderen leitliniengerechten Behandlung in Erwägung gezogen werden, wenn kurzfristig eine rasche Wirkung angestrebt wird; als alleinige Behandlung kann sie durchgeführt werden. Bei einer gemischten Episode und bei (Hypo-)Manie ist sie kontraindiziert. Das entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt mit Ihnen.

Hilft eine Wachtherapie bei Schlafstörungen?

Die NVL und die S3-Leitlinie Bipolare Störungen beschreiben die Wachtherapie als Behandlung bei Depressionen. Laut S3-Leitlinie leiden viele Menschen mit Depression besonders unter Schlafstörungen und empfinden Schlafentzug deshalb häufig als zusätzliche Belastung; auch deshalb heißt das Verfahren dort Wachtherapie. Wenn Sie schlecht schlafen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; mehr steht auf der Seite Schlafstörungen.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

Passt dazu