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Psychopharmaka verstehen, die Behandlung gut begleiten

Wofür ein Medikament eingesetzt wird, was die Packungsbeilage über Nebenwirkungen sagt und was beim Absetzen gilt: verständlich erklärt, aus der amtlich zugelassenen Produktinformation und aus Leitlinien, mit Quelle und Prüfdatum.

Frau Ende dreißig geht morgens ruhig einen sonnigen Weg durch einen grünen Park entlang und wirkt entspannt
Bild: KI-generiert
  • Aus amtlichen QuellenAngaben zu Medikamenten stammen aus der amtlich zugelassenen Produktinformation, zu Erkrankungen aus Leitlinien und von Behörden.
  • Mit PrüfdatumJeder Artikel zeigt, wann er zuletzt geprüft wurde und auf welche Fassung der Quelle er sich stützt.
  • UnabhängigKein Geld von Herstellern, Kliniken oder Apotheken, finanziert durch Werbung.
  • VerständlichFachsprache übersetzt, ohne zu verharmlosen und ohne Angst zu machen.

Medikamente

Psychopharmaka nach Gruppen

Steckbrief, Nebenwirkungen laut Packungsbeilage, Wechselwirkungen und Alltagsfragen wie Alkohol, Autofahren oder Absetzen: für jeden Wirkstoff auf einer Seite.

  • Antidepressiva

    SSRI, SNRI, trizyklische und weitere Antidepressiva: Wirkung, Nebenwirkungen und Absetzen.

  • Antipsychotika

    Neuere und klassische Wirkstoffe, die bei Psychosen, Schizophrenie und bipolarer Störung eingesetzt werden.

  • Beruhigungs- und Schlafmittel

    Benzodiazepine, Z-Substanzen und weitere Mittel, dazu alles, was die Packungsbeilagen zur Abhängigkeit sagen.

  • Stimmungsstabilisierer

    Lithium, Valproinsäure, Lamotrigin und Carbamazepin: Einsatz und die Kontrollen laut Fachinformation.

  • ADHS-Medikamente

    Stimulanzien und weitere Wirkstoffe bei ADHS: Wirkung, Nebenwirkungen und Alltag.

  • Weitere Psychopharmaka

    Mittel bei Demenz und Abhängigkeit, pflanzliche Präparate und weitere Wirkstoffe.

Alle Medikamente von A bis Z (99 Wirkstoffe) Wirkstoffe im Vergleich

Behandlungsverlauf

Was eine Wirkstoffseite zu jeder Phase zeigt

Eine Behandlung mit Psychopharmaka verläuft in Abschnitten, und zu jedem stellen sich andere Fragen. Auf jeder Wirkstoffseite steht deshalb eine Zeitleiste mit dem, was die Packungsbeilage, die Fachinformation oder eine Leitlinie zu dieser Phase sagt: zum Beginn, zur ersten Wirkung, zur Dauer und zum Absetzen.

Steht in der Quelle zu einer Phase nichts, fehlt sie in der Zeitleiste. Wie lange Ihre Behandlung dauert und wann Sie etwas ändern, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

  1. Beginn
  2. Erste Wirkung
  3. Stabilisierung
  4. Erhaltung
  5. Absetzen

Werkzeuge

Praktische Helfer

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Redaktion

So arbeiten wir

Grundlage jeder Wirkstoffseite ist die amtlich zugelassene Produktinformation: die Gebrauchsinformation (Packungsbeilage), die Fachinformation für Ärztinnen, Ärzte und Apotheken oder die Produktinformation der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Seiten zu Erkrankungen und zur Behandlung stützen sich zusätzlich auf die Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und auf Angaben von Behörden, Seiten zu Recht und Alltag auf den Gesetzestext und die zuständigen Stellen.

  • Jede medizinische Angabe in unseren Artikeln trägt eine Quellennummer, die zur Fundstelle führt.
  • Jeder Artikel nennt den Stand seiner Quellen und das Datum der letzten Prüfung.
  • Wir geben keine persönlichen Empfehlungen. Dosierungen nennen wir nur als gekennzeichnete Angabe der Packungsbeilage. Ihre Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.

Redaktion und Prüfverfahren

Häufige Fragen

Woher stammen die Angaben auf dieser Website?

Angaben zu Medikamenten stammen aus der amtlich zugelassenen Produktinformation des jeweiligen Arzneimittels, also aus der Gebrauchsinformation, der Fachinformation oder der Produktinformation der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Seiten zu Erkrankungen und zur Behandlung stützen sich zusätzlich auf Leitlinien und Behördenangaben. Jede Seite nennt ihre Quellen mit Stand und Prüfdatum.

Ersetzt die Website den Arzt oder die Apotheke?

Nein. Wir erklären allgemein und verständlich, was in den Quellen steht. Ob ein Medikament für Sie das richtige ist, wie Sie es dosieren und ob Sie es absetzen oder wechseln, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Soll ich ein Psychopharmakon absetzen, wenn ich Nebenwirkungen bemerke?

Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht eigenmächtig ab, sondern sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Manche Mittel dürfen nicht plötzlich abgesetzt werden. Bei Warnzeichen wie Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder starken Hautreaktionen holen Sie sofort ärztliche Hilfe, im Notfall über die 112.

Was bedeutet "häufig" in der Packungsbeilage?

"Häufig" heißt: Die Nebenwirkung kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. "Gelegentlich" bedeutet bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000. Diese Angaben empfiehlt die Europäische Arzneimittel-Agentur für Packungsbeilagen; die Bereiche dahinter legt eine Leitlinie der Europäischen Kommission für die Fachinformation fest.

Wo bekomme ich sofort Hilfe, wenn es mir sehr schlecht geht?

Bei Lebensgefahr rufen Sie den Notruf 112. Die Telefonseelsorge ist Tag und Nacht unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 und 116 123 erreichbar, der Anruf ist kostenfrei. Alle Angebote stehen auf der Seite Hilfe in der Krise.

Wie finanziert sich die Seite?

Über Werbeanzeigen von Google AdSense, die als Werbung gekennzeichnet sind. Wir haben keine Verträge mit Arzneimittelherstellern, Kliniken, Apotheken oder Versandapotheken und erhalten kein Geld direkt von ihnen. Die Inhalte entstehen unabhängig von den Anzeigen.