Unabhängig · mit Quellen · seit 2013
Psychopharmaka verstehen, die Behandlung gut begleiten
Wofür ein Medikament eingesetzt wird, was die Packungsbeilage über Nebenwirkungen sagt und was beim Absetzen gilt: verständlich erklärt, aus der amtlich zugelassenen Produktinformation und aus Leitlinien, mit Quelle und Prüfdatum.

- Aus amtlichen QuellenAngaben zu Medikamenten stammen aus der amtlich zugelassenen Produktinformation, zu Erkrankungen aus Leitlinien und von Behörden.
- Mit PrüfdatumJeder Artikel zeigt, wann er zuletzt geprüft wurde und auf welche Fassung der Quelle er sich stützt.
- UnabhängigKein Geld von Herstellern, Kliniken oder Apotheken, finanziert durch Werbung.
- VerständlichFachsprache übersetzt, ohne zu verharmlosen und ohne Angst zu machen.
Medikamente
Psychopharmaka nach Gruppen
Steckbrief, Nebenwirkungen laut Packungsbeilage, Wechselwirkungen und Alltagsfragen wie Alkohol, Autofahren oder Absetzen: für jeden Wirkstoff auf einer Seite.
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Antidepressiva
SSRI, SNRI, trizyklische und weitere Antidepressiva: Wirkung, Nebenwirkungen und Absetzen.
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Antipsychotika
Neuere und klassische Wirkstoffe, die bei Psychosen, Schizophrenie und bipolarer Störung eingesetzt werden.
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Beruhigungs- und Schlafmittel
Benzodiazepine, Z-Substanzen und weitere Mittel, dazu alles, was die Packungsbeilagen zur Abhängigkeit sagen.
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Stimmungsstabilisierer
Lithium, Valproinsäure, Lamotrigin und Carbamazepin: Einsatz und die Kontrollen laut Fachinformation.
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ADHS-Medikamente
Stimulanzien und weitere Wirkstoffe bei ADHS: Wirkung, Nebenwirkungen und Alltag.
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Weitere Psychopharmaka
Mittel bei Demenz und Abhängigkeit, pflanzliche Präparate und weitere Wirkstoffe.
Alle Medikamente von A bis Z (99 Wirkstoffe) Wirkstoffe im Vergleich
Erkrankungen
Psychische Erkrankungen und ihre Behandlung
Woran man eine Erkrankung erkennt, wie sie behandelt wird und welche Medikamente dabei infrage kommen, mit Leitlinien und Fachinformationen als Grundlage.
DepressionAnzeichen, Behandlung und Antidepressiva
AngststörungenPanik, Phobien und generalisierte Angst
Bipolare StörungManie, Depression und Stimmungsstabilisierer
Schizophrenie und PsychosenBehandlung mit Antipsychotika
ADHSBei Kindern und Jugendlichen
SchlafstörungenWenn der Schlaf nicht mehr kommt
ZwangsstörungZwangsgedanken und Zwangshandlungen
Posttraumatische BelastungsstörungNach belastenden Erlebnissen
Behandlung und Alltag
Fragen, die fast alle haben
Was sich viele vor und während einer Behandlung mit Psychopharmaka fragen, beantwortet aus den Packungsbeilagen und Leitlinien.
Ab wann wirkt das Medikament?Was in den ersten Wochen passieren kann
Kann es abhängig machen?Was die Packungsbeilagen zu Gewöhnung und Abhängigkeit sagen
Nehme ich davon zu?Gewicht und Psychopharmaka
Darf ich Alkohol trinken?Was die Packungsbeilagen dazu sagen
Darf ich Auto fahren?Fahrtüchtigkeit und was das Gesetz verlangt
Wie setze ich es ab?Ausschleichen mit ärztlicher Begleitung
Behandlungsverlauf
Was eine Wirkstoffseite zu jeder Phase zeigt
Eine Behandlung mit Psychopharmaka verläuft in Abschnitten, und zu jedem stellen sich andere Fragen. Auf jeder Wirkstoffseite steht deshalb eine Zeitleiste mit dem, was die Packungsbeilage, die Fachinformation oder eine Leitlinie zu dieser Phase sagt: zum Beginn, zur ersten Wirkung, zur Dauer und zum Absetzen.
Steht in der Quelle zu einer Phase nichts, fehlt sie in der Zeitleiste. Wie lange Ihre Behandlung dauert und wann Sie etwas ändern, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Beginn
- Erste Wirkung
- Stabilisierung
- Erhaltung
- Absetzen
Werkzeuge
Praktische Helfer
Alle Werkzeuge arbeiten in Ihrem Browser, ohne Anmeldung und ohne dass Ihre Eingaben übertragen werden.
Stimmungs- und NebenwirkungstagebuchStimmung, Schlaf und Beschwerden Tag für Tag notieren und zum Termin mitnehmen.
MedikationsplanIhre Medikamente übersichtlich aufschreiben und ausdrucken.
Einnahme-ErinnerungIhre Einnahmezeiten als Kalenderdatei für Handy oder Computer.
Was heißt "häufig"?Die Häufigkeitsangaben der Packungsbeilage in Menschen übersetzt.
Fragen fürs ArztgesprächFragen für den nächsten Termin auswählen, ergänzen und ausdrucken.
Persönlicher KrisenplanWarnzeichen, was hilft und wen Sie anrufen: zum Ausfüllen und Ausdrucken.
Redaktion
So arbeiten wir
Grundlage jeder Wirkstoffseite ist die amtlich zugelassene Produktinformation: die Gebrauchsinformation (Packungsbeilage), die Fachinformation für Ärztinnen, Ärzte und Apotheken oder die Produktinformation der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Seiten zu Erkrankungen und zur Behandlung stützen sich zusätzlich auf die Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und auf Angaben von Behörden, Seiten zu Recht und Alltag auf den Gesetzestext und die zuständigen Stellen.
- Jede medizinische Angabe in unseren Artikeln trägt eine Quellennummer, die zur Fundstelle führt.
- Jeder Artikel nennt den Stand seiner Quellen und das Datum der letzten Prüfung.
- Wir geben keine persönlichen Empfehlungen. Dosierungen nennen wir nur als gekennzeichnete Angabe der Packungsbeilage. Ihre Dosis legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.
Häufige Fragen
Woher stammen die Angaben auf dieser Website?
Angaben zu Medikamenten stammen aus der amtlich zugelassenen Produktinformation des jeweiligen Arzneimittels, also aus der Gebrauchsinformation, der Fachinformation oder der Produktinformation der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Seiten zu Erkrankungen und zur Behandlung stützen sich zusätzlich auf Leitlinien und Behördenangaben. Jede Seite nennt ihre Quellen mit Stand und Prüfdatum.
Ersetzt die Website den Arzt oder die Apotheke?
Nein. Wir erklären allgemein und verständlich, was in den Quellen steht. Ob ein Medikament für Sie das richtige ist, wie Sie es dosieren und ob Sie es absetzen oder wechseln, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Soll ich ein Psychopharmakon absetzen, wenn ich Nebenwirkungen bemerke?
Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht eigenmächtig ab, sondern sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Manche Mittel dürfen nicht plötzlich abgesetzt werden. Bei Warnzeichen wie Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder starken Hautreaktionen holen Sie sofort ärztliche Hilfe, im Notfall über die 112.
Was bedeutet "häufig" in der Packungsbeilage?
"Häufig" heißt: Die Nebenwirkung kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. "Gelegentlich" bedeutet bis zu 1 von 100, "selten" bis zu 1 von 1.000 und "sehr selten" bis zu 1 von 10.000. Diese Angaben empfiehlt die Europäische Arzneimittel-Agentur für Packungsbeilagen; die Bereiche dahinter legt eine Leitlinie der Europäischen Kommission für die Fachinformation fest.
Wo bekomme ich sofort Hilfe, wenn es mir sehr schlecht geht?
Bei Lebensgefahr rufen Sie den Notruf 112. Die Telefonseelsorge ist Tag und Nacht unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 und 116 123 erreichbar, der Anruf ist kostenfrei. Alle Angebote stehen auf der Seite Hilfe in der Krise.
Wie finanziert sich die Seite?
Über Werbeanzeigen von Google AdSense, die als Werbung gekennzeichnet sind. Wir haben keine Verträge mit Arzneimittelherstellern, Kliniken, Apotheken oder Versandapotheken und erhalten kein Geld direkt von ihnen. Die Inhalte entstehen unabhängig von den Anzeigen.