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Fragen fürs Arztgespräch

Wählen Sie den Anlass Ihres Termins, etwa ein neues Medikament, die ersten Wochen, Nebenwirkungen, das Absetzen oder einen Kinderwunsch, und drucken Sie die passenden Fragen mit Platz für Notizen aus. Die Fragen beruhen auf Hinweisen von gesund.bund.de, IQWiG, Aktionsbündnis Patientensicherheit, der Patientenleitlinie Depression und dem BIÖG. Antworten gibt nur Ihre Arztpraxis oder Apotheke.

Werkzeug

Meine Fragen fürs Arztgespräch

Wählen Sie den Anlass Ihres Termins. Das Werkzeug stellt passende Fragen zusammen, die Sie abwählen, um eigene ergänzen und ausdrucken können.

1. Anlass des Gesprächs (mehrere möglich)

2. Fragen: Wählen Sie zuerst einen Anlass.

3. Eigene Fragen (optional, bis zu 10)

4. Termin (optional)

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Frau in den Dreißigern sitzt in einem hellen Wartebereich, hält eine kleine leere Karte und wirkt ruhig und vorbereitet
Bild: KI-generiert

So funktioniert die Fragenliste

Wählen Sie oben den Anlass Ihres Termins, auch mehrere. Das Werkzeug zeigt die passenden Fragen, alle zunächst angekreuzt; was nicht zu Ihnen passt, wählen Sie ab. Ergänzen können Sie bis zu zehn eigene Fragen sowie Datum und Ort des Termins. Darunter entsteht Ihre Liste mit Platz für Notizen und dem Block "Was Sie mitbringen". Sie können sie ausdrucken und auf Wunsch auf diesem Gerät merken.

Fragen vorher aufzuschreiben hilft laut gesund.bund.de, im Gespräch nichts Wichtiges zu vergessen, und die Patientenleitlinie Depression nennt es als Hilfe für das Gespräch, in dem die Behandlung geplant wird [1, 4]. Alle Fragen einer Vorschlagsliste abzuarbeiten ist laut IQWiG nicht nötig; wer auswählt und die Auswahl weiter einschränkt, wird sich klarer darüber, was ihm wichtig ist [2]. Ihre Beschwerden Tag für Tag festhalten können Sie im Stimmungs- und Nebenwirkungstagebuch, Ihre Medikamente im Medikationsplan; alle Helfer stehen unter Werkzeuge.

Alle Fragen

Passt eine Frage zu mehreren Anlässen, steht sie nur einmal; in Klammern steht, wozu sie noch passt. Stand der Liste: 22.10.2026.

Neues Medikament

  • Wofür ist das Medikament gedacht, und was soll es bei mir bewirken? (auch bei: Wechsel) [2, 3]
  • Wie viel davon nehme ich, wie oft und zu welcher Tageszeit? (auch bei: Wechsel) [2, 3]
  • Wie lange soll ich das Medikament voraussichtlich nehmen? (auch bei: Absetzen) [2, 4]
  • Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen, und bei welchen Zeichen soll ich mich sofort melden? (auch bei: Nebenwirkungen, Wechsel) [2, 3, 4]
  • Kann es Wechselwirkungen mit meinen anderen Medikamenten geben, auch mit rezeptfreien und pflanzlichen Mitteln oder mit Lebensmitteln? (auch bei: Alltag, Wechsel) [2, 4, 5]
  • Kann das Medikament abhängig machen, und worauf achte ich deshalb? (auch bei: Absetzen) [4]
  • Was passiert, wenn ich das Medikament nicht oder nur unregelmäßig nehme? (auch bei: Absetzen) [2, 4]
  • Was mache ich, wenn ich eine Einnahme vergessen habe? [3, 5]
  • Welche anderen Möglichkeiten der Behandlung gibt es, auch ohne Medikamente? (auch bei: Wechsel) [3, 4]

Die ersten Wochen der Behandlung

  • Ab wann kann ich mit einer Wirkung rechnen, und woran merke ich sie? (auch bei: Neues Medikament) [3, 4]
  • Welche Nebenwirkungen können am Anfang oder beim Erhöhen der Dosis auftreten, und wie lange halten sie an? (auch bei: Nebenwirkungen) [4]
  • Was soll ich tun, wenn es mir in den ersten Wochen schlechter geht oder ich Gedanken habe, mir etwas anzutun? [4]
  • Wann ist der nächste Termin, an dem wir besprechen, ob das Medikament wirkt und wie ich es vertrage? (auch bei: Kontrollen, Wechsel) [3, 4]
  • Was können Angehörige oder Freunde in dieser Zeit beitragen? [4]
  • Was muss ich während der Behandlung im Alltag beachten, zum Beispiel bei der Arbeit? (auch bei: Alltag) [1, 2]

Nebenwirkungen

  • Können meine Beschwerden von dem Medikament kommen, oder gibt es andere Ursachen? [2, 4]
  • Kann das Medikament mein Gewicht, meinen Schlaf oder meine Sexualität beeinflussen? (auch bei: Neues Medikament) [1, 4]
  • Was lässt sich gegen die Beschwerden tun? [3]
  • Soll ich das Medikament weiter nehmen, bis wir die Ursache geklärt haben? [3, 4]
  • Kommt eine andere Dosis oder ein anderes Medikament infrage, mit dem ich besser zurechtkomme? (auch bei: Wechsel) [3]
  • Wird die Nebenwirkung gemeldet, und kann ich sie auch selbst melden? [5]

Absetzen oder Ende der Behandlung

  • Wie lange soll ich das Medikament noch nehmen, wenn es mir besser geht? [4]
  • Wie planen wir das Absetzen, und wie lange dauert es? [4]
  • Welche Beschwerden können beim Absetzen auftreten, und wie unterscheide ich sie von einem Rückfall? (auch bei: Wechsel) [4]
  • Was tue ich, wenn beim Verringern der Dosis Beschwerden auftreten? [4]
  • Wann sehen wir uns während des Absetzens und danach? (auch bei: Kontrollen) [4]
  • Welche meiner Medikamente brauche ich nicht mehr? [3]

Wechsel auf ein anderes Medikament

  • Warum ändert sich etwas an meinen Medikamenten, und was soll sich mit dem neuen Medikament ändern? [3]
  • Wie läuft der Übergang vom bisherigen zum neuen Medikament ab? [4]
  • Wie lange dauert es, bis das neue Medikament wirkt? [2, 4]

Schwangerschaft, Kinderwunsch und Stillzeit

  • Kann sich mein Medikament auf eine Schwangerschaft oder auf das ungeborene Kind auswirken? [6, 7]
  • Was sollten wir vor einer geplanten Schwangerschaft besprechen, und muss etwas an meiner Behandlung geändert werden? [6, 7]
  • Brauche ich während der Behandlung eine Verhütung, und welche kommt infrage? [8]
  • Was tue ich, wenn ich schwanger werde, während ich das Medikament nehme? [7]
  • Muss vor der Geburt etwas an der Behandlung geändert werden? [7]
  • Kann ich mit dem Medikament stillen? [5, 7]
  • Können Sie sich mit meiner Frauenärztin oder meinem Frauenarzt absprechen? [7]

Kontrollen und Blutwerte

  • Welche Untersuchungen sind vor und während der Behandlung nötig, zum Beispiel Blutwerte, EKG, Gewicht oder Blutdruck? (auch bei: Neues Medikament) [3, 4]
  • Wie oft muss ich zur Kontrolle kommen? [2, 4]
  • Wird bei mir gemessen, wie viel Wirkstoff im Blut ist, und was muss ich vor der Blutabnahme beachten? [4]
  • Wann und wie erfahre ich die Ergebnisse, und was bedeuten sie für meine Behandlung? [2]

Alltag: Alkohol, Autofahren und andere Mittel

  • Darf ich Alkohol trinken, solange ich das Medikament nehme? [5]
  • Kann das Medikament meine Fähigkeit beeinträchtigen, Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen? [5]
  • Was kann ich selbst tun, damit es mir besser geht, und was sollte ich lassen? (auch bei: Die ersten Wochen) [1, 4]

Was Sie mitbringen

  • eine Liste aller Medikamente, die Sie nehmen, mit der genauen Dosis, auch der ohne Rezept gekauften und der Nahrungsergänzungsmittel, und, falls vorhanden, Ihren Medikationsplan; die Packungen können Sie ebenfalls mitbringen [1, 3]
  • die Versichertenkarte und, falls nötig, eine Überweisung [1]
  • alle Befunde, die Sie zu der Erkrankung schon haben [1]
  • Notizen zu Ihren Beschwerden: seit wann sie bestehen, wie sie sich anfühlen und wann sie besonders stark sind, zum Beispiel aus Ihrem Tagebuch [1]
  • eine Liste Ihrer Erkrankungen und Einschränkungen, etwa Allergien [1]

Am Ende des Gesprächs

  • Fassen Sie die wichtigsten Punkte in eigenen Worten zusammen; so fallen Missverständnisse auf [1]
  • Prüfen Sie, ob Ihnen klar ist, worum es geht, was getan werden soll, was Sie selbst tun können und welche Vor- und Nachteile die Vorschläge haben [2]
  • Bleibt etwas unklar, fragen Sie nach oder bitten Sie um einen weiteren Termin [1, 2, 3]
  • Wurde an Ihren Medikamenten etwas geändert, bitten Sie darum, die Änderungen schriftlich zu bekommen, am besten als aktualisierten Medikationsplan [3]
  • Steht eine Entscheidung an und eilt sie aus medizinischer Sicht nicht, können Sie um einen weiteren Termin und um Informationsmaterial bitten [1]

Grundlage der Fragen: Hinweise von gesund.bund.de, IQWiG (gesundheitsinformation.de), Aktionsbündnis Patientensicherheit, der Patientenleitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, der EMA-Vorlage für Packungsbeilagen und des BIÖG (familienplanung.de). Alle Quellen: psychopharmakon.de/werkzeuge/fragen-arztgespraech/ (Stand der Liste: 22.10.2026).

Wie Sie die Liste im Gespräch nutzen

Weil die Zeit im Gespräch oft knapp ist, rät gesund.bund.de, das wichtigste Anliegen zuerst anzusprechen. Reicht die Zeit nicht, sagen Sie, dass Sie noch Fragen haben, und bitten Sie darum, sie nach der Untersuchung zu besprechen [1]. Auf dem Ausdruck ist unter jeder Frage Platz für die Antwort. Notieren Sie, was Ihnen wichtig erscheint; zu Hause können Sie dann in Ruhe darüber nachdenken, und was Sie nicht verstehen, fragen Sie so lange nach, bis es klar ist [4].

Manche Themen fallen schwer, etwa Probleme beim Sex. Laut gesund.bund.de kommt es dann darauf an, ehrlich zu sein; Ärztinnen und Ärzte sind darin geschult, über solche Themen zu sprechen, urteilen nicht und sind an die Schweigepflicht gebunden [1]. Es hilft, eine solche Frage vorher aufzuschreiben, dann müssen Sie im Gespräch nur vorlesen.

Hinweise zu einzelnen Anlässen

Neues Medikament und die ersten Wochen

Ein Antidepressivum hilft laut Patientenleitlinie Depression nicht sofort mit der ersten Tablette; eine erste Besserung kann sich nach 2 Wochen zeigen, die volle Wirksamkeit tritt meist nach etwa 3 bis 4 Wochen ein [4]. Beim schrittweisen Steigern der Dosis können Nebenwirkungen auftreten oder sich verstärken. Zu Beginn der Behandlung können Antidepressiva möglicherweise das Risiko für Suizidgedanken und Suizidversuche erhöhen; deshalb sollen Ärztinnen und Ärzte nach Ansicht der Leitliniengruppe auf solche Anzeichen achten [4]. Geht es Ihnen deutlich schlechter oder haben Sie Gedanken, sich etwas anzutun, sprechen Sie sofort mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt oder nutzen Sie die Nummern im Kasten. Woran Sie eine Krise erkennen und wen Sie dann anrufen, halten Sie im Persönlichen Krisenplan fest.

Benzodiazepine können laut Patientenleitlinie schnell abhängig machen: Schon nach 2 Wochen kann sich der Körper an den Wirkstoff gewöhnen, eine Abhängigkeit kann sich nach 4 Wochen entwickeln [4]. Mehr dazu unter Machen Psychopharmaka abhängig? und Die ersten Wochen mit einem Psychopharmakon.

Nebenwirkungen

Alle Antidepressiva können Nebenwirkungen haben; sie unterscheiden sich je nach Wirkstoff. Als Beispiele nennt die Patientenleitlinie Mundtrockenheit, Schlafprobleme, veränderten Blutdruck und sexuelle Funktionsstörungen. Sie rät, die Packungsbeilage zu lesen und Veränderungen anzusprechen, die mit dem Medikament zusammenhängen könnten [4]. Wie häufig die Produktinformation einzelne Beschwerden nennt, zeigt das Werkzeug Nebenwirkungen vergleichen. Die Vorlage der Europäischen Arzneimittel-Agentur für Packungsbeilagen enthält den Hinweis, dass Sie Nebenwirkungen auch selbst über das nationale Meldesystem anzeigen können [5].

Absetzen und Wechsel

Antidepressiva sollten Sie in der Regel nicht schlagartig weglassen, weil dann Beschwerden auftreten können. Welches Vorgehen beim Absetzen geeignet ist, hängt laut Patientenleitlinie von den Umständen ab; in der Zeit des Ausschleichens sind häufigere Kontrolltermine vorgesehen [4]. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Mehr dazu unter Psychopharmaka absetzen und Ein Psychopharmakon wechseln.

Schwangerschaft, Kinderwunsch und Stillzeit

Laut BIÖG ist es ratsam, früh die Psychiaterin oder den Psychiater über einen Kinderwunsch zu informieren und darum zu bitten, Kontakt mit der Frauenarztpraxis aufzunehmen [7]. Viele Antidepressiva können laut BIÖG auch in der Schwangerschaft weiter genommen werden; von einigen Medikamenten ist bekannt, dass sie beim Embryo Fehlbildungen hervorrufen können, sie sollten schon bei Kinderwunsch durch geeignete Alternativen ersetzt werden [7]. Wechseln Sie nicht selbst, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Wenn Sie schwanger geworden sind, setzen Sie Ihre Medikamente vor allem nicht abrupt ab [7]. Unabhängige Informationen zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit und eine individuelle Beratungsanfrage bietet Embryotox [6]. Mehr unter Psychopharmaka in der Schwangerschaft.

Kontrollen

Bei Antidepressiva sollen nach Meinung der Leitliniengruppe vor und während der Behandlung Blutbild und Leberwerte untersucht werden; auch Kontrollen von Körpergewicht, Puls, Blutdruck und EKG sind ratsam. Die Kontrollbesuche finden in den ersten Monaten häufiger statt, danach in längeren Abständen [4]. Wird gemessen, wie viel Wirkstoff im Blut ist, erfolgt die Blutabnahme vor der Einnahme der Tablette [4]. Was bei Ihrem Medikament geprüft wird, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest; mehr unter Kontrollen während der Behandlung.

Alltag

Die Vorlage der Europäischen Arzneimittel-Agentur sieht in der Packungsbeilage eigene Abschnitte vor zur Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln, mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol, zu Schwangerschaft und Stillzeit und zur Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen [5]. In der Packungsbeilage Ihres Präparats steht, was dafür gilt; mehr unter Psychopharmaka und Alkohol und Psychopharmaka und Autofahren.

Was das Werkzeug nicht kann

Das Werkzeug gibt keine Antworten, sagt nichts über einzelne Medikamente und bewertet keine Behandlung. Es ersetzt weder die Aufklärung noch das Gespräch. Ob ein Medikament für Sie infrage kommt, wie Sie es nehmen und wie Sie es absetzen, klärt Ihre Arztpraxis; Fragen zur Anwendung beantwortet auch Ihre Apotheke. Die Fragen sind Vorschläge, nicht jede passt zu Ihrer Lage, und die Liste ist nicht vollständig. Welche Anlässe und Fragen Sie wählen, entscheiden Sie selbst; das Werkzeug prüft nicht, ob ein Anlass auf Sie zutrifft.

Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät

Angaben zu Beschwerden, Medikamenten oder einer Schwangerschaft sind Gesundheitsdaten. Das Werkzeug arbeitet nur in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden weder an uns noch an Dritte übertragen, und sie stehen nie in der Adresse der Seite. Erst wenn Sie auf "Auf diesem Gerät merken" klicken, legt Ihr Browser sie lokal ab; "Alles löschen" entfernt sie wieder. Auf einem Gerät, das auch andere nutzen, speichern Sie besser nicht. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Quellen

  1. Behörde Arztbesuch: So können Sie sich vorbereiten (Abschnitte Vorbereitung, Im Gespräch, Entscheidung treffen; geprüft durch das ÄZQ). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 08.04.2024. abgerufen am 22.10.2026
  2. Frageliste für den Arztbesuch (Vorschlagsliste mit Fragen zu Diagnose, Untersuchungen, Behandlung und Medikamenten; Prüfpunkte am Ende des Gesprächs). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Stand ohne Datumsangabe. abgerufen am 22.10.2026
  3. 5 Fragen, wenn es um Ihre Medikamente geht (Patienteninformation zur Maßnahme 1 des 5. Aktionsplans AMTS des Bundesgesundheitsministeriums; urheberrechtlich geschützt, hier nur Themen in eigenen Worten). Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V., AG AMTS. Stand 08.2022 (überprüft Juli 2026). abgerufen am 22.10.2026
  4. Leitlinie Patientenleitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, Version 3.0 (Kapitel 4 "Fragen für das Planungsgespräch", Kapitel 5 zu Antidepressiva und Benzodiazepinen: Wirkungseintritt, Nebenwirkungen, Ablauf der Behandlung, Absetzen). Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien von BÄK, KBV und AWMF. Stand 2024. abgerufen am 22.10.2026
  5. Behörde QRD-Vorlage für Produktinformationen, Version 10.4, deutsche Fassung (Packungsbeilage, Abschnitte 2 bis 4). Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Stand 02/2024. abgerufen am 22.10.2026
  6. Behörde Chronische Erkrankung und Schwangerschaft (Abschnitte "Das Wichtigste auf einen Blick", "Kann ich meine Medikamente weiterhin nehmen?"). Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), familienplanung.de. Stand 07.10.2025. abgerufen am 22.10.2026
  7. Behörde Schwanger mit psychischer Erkrankung (Abschnitte zu Medikamenten, Geburt und Stillen). Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), familienplanung.de. Stand geprüft 20.04.2026. abgerufen am 22.10.2026
  8. Behörde A Guideline on Summary of Product Characteristics (SmPC), Revision 2, Abschnitt 4.6 Fertility, pregnancy and lactation (Women of childbearing potential, contraception). Europäische Kommission, Notice to Applicants Volume 2C. Stand 09/2009. abgerufen am 22.10.2026

Häufige Fragen

Welche Fragen sollte ich stellen, wenn ich ein Psychopharmakon verschrieben bekomme?

Die Patientenleitlinie Depression schlägt vor einer Behandlung unter anderem Fragen danach vor, welche Möglichkeiten es gibt, wann sich eine Wirkung zeigen sollte, mit welchen Nebenwirkungen Sie rechnen müssen, wie lange die Behandlung voraussichtlich dauert und was passiert, wenn Sie die Medikamente nicht oder nur unregelmäßig nehmen. Die Frageliste des IQWiG nennt dazu Fragen nach Wechselwirkungen und danach, was Sie im Alltag beachten müssen.

Was nehme ich zum Termin mit?

Laut gesund.bund.de eine Liste aller Medikamente mit der genauen Dosis, auch der ohne Rezept gekauften und der Nahrungsergänzungsmittel, und, falls vorhanden, Ihren Medikationsplan. Dazu kommen die Versichertenkarte, falls nötig eine Überweisung, Ihre Notizen und die Befunde, die Sie schon haben. Auch die Packungen Ihrer Medikamente können Sie mitbringen.

Wie spreche ich Nebenwirkungen an, die mir unangenehm sind?

Laut gesund.bund.de kommt es darauf an, ehrlich zu sein: Nur wer alle Beschwerden offen schildert, kann Hilfe bekommen. Ärztinnen und Ärzte sind darin geschult, auch über Themen wie Probleme beim Sex zu sprechen, und an die Schweigepflicht gebunden. Es hilft, die Frage vorher aufzuschreiben.

Werden meine Fragen gespeichert oder übertragen?

Nein. Das Werkzeug arbeitet nur in Ihrem Browser und überträgt nichts. Erst wenn Sie auf "Auf diesem Gerät merken" klicken, legt Ihr Browser Ihre Auswahl, Ihre eigenen Fragen und die Angaben zum Termin lokal ab; "Alles löschen" entfernt sie wieder. Auf einem Gerät, das auch andere nutzen, speichern Sie besser nicht.

Beantwortet das Werkzeug meine Fragen?

Nein. Es hilft nur, Fragen zu sammeln und auszudrucken. Antworten zu Ihrer Behandlung, auch dazu, wie viel und wie oft Sie ein Medikament nehmen, gibt Ihnen Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke. Ob und wie Sie ein Medikament absetzen, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Medizinischer Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Setzen Sie ein verordnetes Medikament nicht ohne Rücksprache ab. Vermutete Nebenwirkungen können Sie selbst melden: nebenwirkungen.bund.de. Mehr dazu

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