Quellen

Medizinische Angaben stammen aus der amtlich zugelassenen Produktinformation, aus Leitlinien der Fachgesellschaften und von Behörden. Jede Seite nennt ihre Quellen mit Nummer, Stand und Abrufdatum.

Ordentliche Reihe schlichter grauer Archivordner auf einem hellen Holzregal
Bild: KI-generiert

Welche Quellen für welche Seite gelten

  • Wirkstoffseiten: die Gebrauchsinformation (Packungsbeilage) und die Fachinformation eines in Deutschland erhältlichen Präparats, bei zentral zugelassenen Arzneimitteln die deutsche Produktinformation der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Die Häufigkeiten stammen aus der Packungsbeilage oder Fachinformation, die die Seite als Quelle nennt, in der Regel aus den Unterlagen eines einzigen Präparats. Ist für kein deutsches Präparat eine Packungsbeilage frei zugänglich, stützt sich eine Seite ausnahmsweise auf die amtlich veröffentlichte Fassung aus einem anderen EU-Land; die Quellenangabe nennt dann das Land.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: zusätzlich Embryotox, das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité Berlin.
  • Erkrankungen und Behandlung: die Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und die Nationalen Versorgungsleitlinien, dazu Patienteninformationen von Behörden und unabhängigen Instituten.
  • Sicherheit: Rote-Hand-Briefe und Risikoinformationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
  • Recht und Alltag: der Gesetzestext in der geltenden Fassung und die Angaben der zuständigen Stellen.
  • Hilfe in der Krise: die Angaben der Anbieter selbst, etwa der Telefonseelsorge.

Was wir nicht als Quelle nutzen

Foren, Erfahrungsberichte, Werbung von Herstellern, Shops und Texte anderer Gesundheitsportale sind keine Quellen für unsere Angaben. Seiten, die eine Anmeldung verlangen oder nur Fachkreisen zugänglich sind, nutzen wir nicht.

So lesen Sie eine Quellenangabe

Hinter einer Aussage steht eine hochgestellte Nummer, zum Beispiel [1]. Sie führt zur Liste am Ende der Seite. Dort stehen Titel und Herausgeber der Quelle, der Stand des Dokuments, soweit die Quelle einen nennt, und das Datum, an dem wir es abgerufen haben. Ein Link führt zum Dokument selbst.

Weiterführend: Med-Nebenwirkungen.de

Unter den Quellen einer Wirkstoffseite steht oft eine Zeile "Weiterführend". Sie führt zur Seite desselben Wirkstoffs bei Med-Nebenwirkungen.de, wo alle Nebenwirkungen nach Häufigkeit aufgeführt sind. Beide Websites gibt derselbe Herausgeber heraus. Die Zeile ist ein Lesetipp und kein Beleg: Belegt wird jede Aussage mit der Primärquelle.

Passt dazu

  • Medizinischer Hinweis

    Psychopharmakon.de informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung.

  • Hilfe in der Krise

    Wenn es Ihnen gerade sehr schlecht geht: Notruf 112, Telefonseelsorge Tag und Nacht kostenfrei, Bereitschaftsdienst 116 117 …

  • Lexikon

    Über 120 Fachbegriffe zu Psychopharmaka kurz erklärt, von Akathisie bis Z-Substanz.

  • Medikamente Medikamente von A bis Z

    Antidepressiva, Antipsychotika, Beruhigungs- und Schlafmittel und weitere Psychopharmaka mit Steckbrief: Nebenwirkungen …