Opipramol Nebenwirkungen und Wirkung

Handelsnamen: Insidon, Opipramol

siehe auch Insidon
Wirkstoff: Opipramoldihydrochlorid
Dosierung: 50 mg – 300 mg
Medikament Tabletten Bild

Opipramol ist ein trizyklisches Antidepressivum aus der Klasse der Dibenzazepine. Es wirkt sedativ und anxiolytisch, somit findet es Verwendung bei Angst- Erregungs- und Spannungszuständen.
Die Filmtabletten des verschreibungspflichtigen Arzneimittels sind in Größen von 50 mg, 100 mg und 150 mg erhältlich und es wird auch in Form von Tropfen mit 100 mg / ml angeboten. Oftmals werden drei Einzeldosen pro Tag verordnet; die Halbwertszeit beträgt zwischen 6 und 11 Stunden.

Anwendungsgebiete von Opipramol

  • generalisierte Angststörung
  • somatoforme Störungen
  • Unruhezustände
  • Schlafstörungen
  • Depressionen

Tabletten

Nebenwirkungen von Opipramol

Die Bandbreite der Nebenwirkungen ist bei Psychopharmaka grundsätzlich groß, jedoch muss beachtet werden, dass diese sich in besonderem Maße auf die Ein- und Ausschleichphasen der Einnahme beziehen. Im Folgenden werden die häufigen Nebenwirkungen aufgelistet, wobei 'häufig' bedeutet, dass 1 – 10 Patienten pro 100 betroffen sind.

  • Müdigkeit
  • Mundtrockenheit und Durstgefühl
  • Schwindel und Benommenheit
  • Miktionsstörungen
  • Akkommodationsstörungen
  • Tremor
  • Gewichtszunahme
  • Obstipation
  • erniedrigter Blutdruck

Zu Einnahmebeginn von Antidepressiva können die Krankheitssymptome zunächst verstärkt werden. Es ist wichtig, Rücksprache mit dem Arzt zu halten, ehe die Medikamente abgesetzt werden oder die Dosierung verändert wird. Um  Absetzerscheinungen zu vermeiden empfiehlt sich ein schrittweises Ausschleichen von Opipramol. 

Beipackzettel von Opipramol

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