Risperdal Beipackzettel und Nebenwirkungen

Risperdal Beipackzettel Zu Risperdal Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Anwendungsgebiete von Risperdal 4mg Das Arzneimittel geh√∂rt…

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Risperdal Beipackzettel

Zu Risperdal Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen.

Medikament Tabeletten Bild

Anwendungsgebiete von Risperdal 4mg

Das Arzneimittel geh√∂rt zu einer Klasse von Arzneimitteln, die „Antipsychotika“ genannt werden.
Es wird zur Behandlung der folgenden Krankheitsbilder angewendet:

  • Schizophrenie, bei der Sie Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen k√∂nnen, die nicht da sind, Dinge glauben k√∂nnen, die nicht wahr sind, oder sich ungew√∂hnlich misstrauisch oder verwirrt f√ľhlen k√∂nnen
  • Manie, bei der Sie sich sehr aufgeregt, euphorisch, agitiert, enthusiastisch oder hyperaktiv f√ľhlen k√∂nnen. Manie tritt im Rahmen einer Erkrankung, die als „manisch-depressive Krankheit“ bezeichnet wird, auf
  • Kurzzeitbehandlung (bis zu 6 Wochen) von langanhaltender Aggression bei Personen mit Alzheimer-Demenz, die sich oder anderen Schaden zuf√ľgen. Alternative (nicht-medikament√∂se) Behandlungen sollten zuvor angewendet worden sein.
  • Kurzzeitbehandlung (bis zu 6 Wochen) von langanhaltender Aggression bei geistig behinderten Kindern (ab mindestens 5 Jahren) und Jugendlichen mit Verhaltensst√∂rung.

Das Arzneimittel kann helfen, die Symptome Ihrer Erkrankung zu lindern und ein Wiederauftreten Ihrer Symptome zu verhindern.

Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Risperdal 4mg

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Risperidon oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Patientenhinweis

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn:

  • Sie Probleme mit dem Herzen haben. Beispiele umfassen einen unregelm√§√üigen Herzrhythmus oder wenn Sie zu niedrigem Blutdruck neigen oder wenn Sie Arzneimittel f√ľr Ihren Blutdruck einnehmen. Das Arzneimittel kann einen niedrigen Blutdruck verursachen. Ihre Dosis sollte gegebenenfalls angepasst werden.
  • bei Ihnen Faktoren bekannt sind, die einen Schlaganfall beg√ľnstigen, wie hoher Blutdruck, Herz- Kreislauf-Erkrankungen oder Probleme mit den Blutgef√§√üen des Gehirns
  • bei Ihnen unwillk√ľrliche Bewegungen der Zunge, des Mundes oder im Gesicht aufgetreten sind
  • Sie jemals in einem Zustand waren, dessen Symptome Fieber, Muskelsteifheit, Schwei√üausbr√ľche oder eine Bewusstseinsminderung einschlie√üen (auch bekannt als ‚Äěmalignes neuroleptisches Syndrom“)
  • Sie an der Parkinson-Krankheit oder an Demenz leiden
  • Sie wissen, dass Sie in der Vergangenheit eine niedrige Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen hatten (dies kann durch andere Arzneimittel verursacht worden sein oder andere Ursachen gehabt haben)
  • Sie Diabetiker sind
  • Sie an Epilepsie leiden
  • Sie m√§nnlich sind und schon einmal eine langanhaltende oder schmerzhafte Erektion hatten.
  • Sie Probleme haben, Ihre K√∂rpertemperatur oder ein √úberhitzen zu kontrollieren
  • Sie Nierenprobleme haben
  • Sie Leberprobleme haben
  • Sie anomal hohe Blutwerte des Hormons Prolaktin haben oder wenn Sie an einem m√∂glicherweise prolaktinabh√§ngigen Tumor leiden
  • Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Zust√§nde auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Ihr Arzt kann m√∂glicherweise die Anzahl Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen √ľberpr√ľfen, da bei Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, sehr selten eine gef√§hrlich niedrige Anzahl einer bestimmten Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, die zur Bek√§mpfung von Infektionen ben√∂tigt werden, beobachtet wurde.

Das Arzneimittel kann zu einer Gewichtszunahme f√ľhren. Eine erhebliche Gewichtszunahme kann Ihre Gesundheit gef√§hrden. Ihr Arzt sollte regelm√§√üig Ihr Gewicht √ľberpr√ľfen.
Weil Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder die Verschlechterung eines schon bestehenden Diabetes mellitus bei Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, beobachtet wurde, sollte Ihr Arzt auf Anzeichen eines erhöhten Blutzuckerspiegels achten. Bei Patienten mit schon bestehendem Diabetes mellitus sollte der Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden.
Das Arzneimittel erh√∂ht h√§ufig den Wert eines Hormons namens ‚ÄěProlaktin“. Dies kann zu Nebenwirkungen wie Menstruationsst√∂rungen oder Problemen mit der Geb√§rf√§higkeit bei Frauen und Anschwellen der Brustdr√ľsen bei M√§nnern f√ľhren. Wenn solche Nebenwirkungen auftreten, wird die Bestimmung des Prolaktinwertes im Blut empfohlen.
W√§hrend einer Operation am Auge wegen einer Linsentr√ľbung (Katarakt, grauer Star) kann es vorkommen, dass sich die Pupille (der schwarze Kreis in der Mitte des Auges) nicht wie erforderlich erweitert. Auch kann die Iris (der farbige Teil des Auges) w√§hrend der Operation erschlaffen, was zu einer Sch√§digung des Auges f√ľhren kann. Wenn bei Ihnen eine Operation am Auge geplant ist, informieren Sie unbedingt Ihren Augenarzt dar√ľber, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

√Ąltere Patienten mit Demenz

Bei √§lteren Patienten mit Demenz besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr einen Schlaganfall. Sie sollten kein Risperidon (das ist der Wirkstoff des Arzneimittels) einnehmen, wenn Sie an einer Demenz leiden, die auf einen Schlaganfall zur√ľckzuf√ľhren ist. W√§hrend der Behandlung mit Risperidon sollten Sie regelm√§√üig Ihren Arzt aufsuchen.
Wenn Sie oder Ihr Betreuer eine pl√∂tzliche Ver√§nderung Ihres geistigen Zustandes oder eine pl√∂tzliche Schw√§che oder Gef√ľhllosigkeit in Gesicht, Armen oder Beinen, besonders auf einer Seite, oder eine verwaschene Sprache, selbst f√ľr kurze Zeit, bemerken, ist eine medizinische Behandlung unverz√ľglich erforderlich. Dies k√∂nnen Anzeichen eines Schlaganfalls sein.
Risperidon allein oder mit Furosemid angewendet, kann das Risiko f√ľr einen Schlaganfall oder Tod bei √§lteren Personen mit Demenz erh√∂hen.

Kinder und Jugendliche

Bevor die Behandlung der Verhaltensst√∂rung beginnt, sollten andere Gr√ľnde f√ľr ein aggressives Verhalten ausgeschlossen worden sein.
Falls w√§hrend der Behandlung mit Risperidon M√ľdigkeit auftritt, kann ein Wechsel des Einnahmezeitpunktes die Aufmerksamkeitsschwierigkeiten verbessern.
Bevor mit der Behandlung begonnen wird, kann Ihr K√∂rpergewicht oder das Ihres Kindes gemessen, und es kann regelm√§√üig w√§hrend der Behandlung √ľberpr√ľft werden.
Bei einer kleinen und nicht aussagekr√§ftigen Studie wurde √ľber ein verst√§rktes Gr√∂√üenwachstum bei Kindern berichtet, die Risperidon eingenommen hatten. Ob dies aber eine Wirkung des Arzneimittels ist oder andere Ursachen hat, ist nicht bekannt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei der Behandlung mit diesem Arzneimittel k√∂nnen Schwindel, M√ľdigkeit und Sehst√∂rungen auftreten. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und Sie d√ľrfen keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, ohne zuerst mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Schwangerschaftshinweis

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie es einnehmen können.
Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die das Arzneimittel im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.
Das Arzneimittel kann zu einer Erh√∂hung der Werte eines Hormons Namens ‚ÄěProlaktin“ f√ľhren, was Auswirkungen auf die Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit haben kann.

Dosierung von Risperdal 4mg

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:

Bei der Behandlung der Schizophrenie

Erwachsene

Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 2 mg pro Tag und k√∂nnte am zweiten Tag auf 4 mg pro Tag erh√∂ht werden
Anschließend kann die Dosis von Ihrem Arzt angepasst werden, je nachdem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen
Die meisten Personen f√ľhlen sich mit einer t√§glichen Dosis von 4 bis 6 mg besser
Diese Gesamttagesdosis kann in eine Dosis oder zwei Dosierungen t√§glich unterteilt werden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, was f√ľr Sie am besten ist.

√Ąltere Patienten

Ihre Anfangsdosis liegt √ľblicherweise bei 0,5 mg zweimal t√§glich.
Ihre Dosis kann anschließend schrittweise von Ihrem Arzt auf 1 bis 2 mg zweimal täglich erhöht werden.
Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, was f√ľr Sie am besten ist.

Bei der Behandlung der Manie

Erwachsene

Ihre Anfangsdosis liegt gewöhnlich bei 2 mg einmal täglich
Anschließend kann die Dosis von Ihrem Arzt schrittweise angepasst werden, je nachdem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen
Die meisten Personen f√ľhlen sich mit einer einmal t√§glichen Dosis von 1 bis 6 mg besser.

√Ąltere Patienten

Ihre Anfangsdosis liegt √ľblicherweise bei 0,5 mg zweimal t√§glich
Ihre Dosis kann anschließend schrittweise von Ihrem Arzt auf 1 bis 2 mg zweimal täglich angepasst werden, abhängig davon wie Sie auf die Behandlung ansprechen.

Bei der Behandlung anhaltender Aggressionen bei Personen mit Alzheimer-Demenz

Erwachsene (einschließlich ältere Personen)

Ihre Anfangsdosis liegt gewöhnlich bei 0,25 mg zweimal täglich
Anschließend kann die Dosis von Ihrem Arzt schrittweise angepasst werden, je nachdem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen
Die meisten Personen f√ľhlen sich besser mit 0,5 mg zweimal t√§glich. Einige Patienten k√∂nnten 1 mg zweimal t√§glich ben√∂tigen
Die Behandlungsdauer bei Patienten mit Alzheimer-Demenz soll nicht länger als 6 Wochen betragen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten wegen einer Schizophrenie oder Manie nicht mit diesem Arzneimittel behandelt werden.

Bei der Behandlung von Verhaltensstörungen

Die Dosis hängt vom Gewicht Ihres Kindes ab:
Bei Kindern, die weniger als 50 kg wiegen
Die Anfangsdosis beträgt normalerweise 0,25 mg einmal täglich.
Die Dosis kann jeden zweiten Tag in Schritten von 0,25 mg pro Tag erhöht werden
Die gewöhnliche Erhaltungsdosis beträgt 0,25 mg bis 0,75 mg einmal täglich.
Bei Kindern, die 50 kg oder mehr wiegen
Die Anfangsdosis beträgt normalerweise 0,5 mg einmal täglich.
Diese Dosis kann jeden zweiten Tag in Schritten von 0,5 mg pro Tag erhöht werden
Die gewöhnliche Erhaltungsdosis beträgt 0,5 mg bis 1,5 mg einmal täglich.
Die Behandlungsdauer bei Patienten mit Verhaltensstörung soll nicht länger als 6 Wochen betragen.
Kinder unter 5 Jahren sollten wegen einer Verhaltensstörung nicht mit diesem Arzneimittel behandelt werden.

Personen mit Nieren- oder Leberproblemen

Ungeachtet dessen, welche Erkrankung behandelt wird, sollen die Anfangsdosierungen und die folgenden Dosierungen halbiert werden. Eine Dosiserhöhung soll bei diesen Patienten langsamer erfolgen.
Risperidon soll bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit dorthin.
Im Falle einer √úberdosierung f√ľhlen Sie sich m√∂glicherweise schl√§frig oder m√ľde oder haben anomale K√∂rperbewegungen, Probleme beim Stehen oder Gehen, f√ľhlen sich schwindelig aufgrund von zu niedrigem Blutdruck oder haben anomale Herzschl√§ge oder Krampfanf√§lle.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Falls Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese, sobald Sie dies bemerken, ein. Wenn jedoch fast die Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis gekommen ist, √ľberspringen Sie die verpasste Dosis und fahren Sie wie gewohnt fort. Falls Sie zwei oder mehrere Einnahmen verpassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge (zwei Dosen zur gleichen Zeit) ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen

Sie sollten die Einnahme dieses Arzneimittels nicht beenden, au√üer wenn es Ihnen von Ihrem Arzt gesagt wird. Ansonsten k√∂nnen Ihre Symptome wieder auftreten. Wenn Ihr Arzt entscheidet das Arzneimittel abzusetzen, wird Ihre Dosis schrittweise √ľber einige Tage herabgesetzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Psychopharmaka BildWie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie:

  • Blutgerinnsel in den Venen entwickeln, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.
  • Demenz haben und bei Ihnen pl√∂tzlich eine Ver√§nderung Ihres geistigen Zustands auftritt oder Sie ein pl√∂tzliches Schw√§che- oder Taubheitsgef√ľhl in Gesicht, Armen oder Beinen, besonders auf einer Seite, oder eine undeutliche Sprache, selbst nur kurzfristig, entwickeln. Dies k√∂nnen Hinweise auf einen Schlaganfall sein.
  • Fieber, Muskelsteifheit, Schwei√üausbr√ľche oder eine Bewusstseinsminderung (eine Erkrankung, die „malignes neuroleptisches Syndrom“ genannt wird) bemerken. Eine sofortige medizinische Behandlung k√∂nnte erforderlich sein.
  • m√§nnlich sind und bei Ihnen eine langanhaltende oder schmerzhafte Erektion auftritt. Dies wird Priapismus genannt. Eine sofortige medizinische Behandlung k√∂nnte erforderlich sein.
  • unwillk√ľrliche, rhythmische Bewegungen der Zunge, des Mundes oder im Gesicht bemerken. Ein Absetzen von Risperidon kann erforderlich sein.
  • eine schwere allergische Reaktion, die durch Fieber, Schwellung von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag oder Abfall des Blutdrucks gekennzeichnet ist, bemerken.

Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten:

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten
  • Parkinsonismus: Dieser Zustand kann langsame oder gest√∂rte Bewegungen, Gef√ľhl von steifen oder festen Muskeln (dies macht Ihre Bewegungen ruckartig) und manchmal sogar ein Gef√ľhl des ‚ÄěEinfrierens“ und dann Wiederbeginn von Bewegungen einschlie√üen. Andere Anzeichen f√ľr Parkinsonismus schlie√üen einen langsamen, schlurfenden Gang, ein Zittern in Ruhe, verst√§rkte Speichelabsonderung und/oder vermehrten Speichelfluss sowie einen Verlust der Ausdrucksf√§higkeit des Gesichts ein.
  • sich schl√§frig f√ľhlen oder unaufmerksam sein
  • Kopfschmerzen.

Häufig (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Lungenentz√ľndung, Bronchitis, allgemeine Erk√§ltungssymptome, Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung, Harnwegsinfektion, Ohrinfektion, grippe√§hnliches Gef√ľhl
  • bei einem Bluttest nachgewiesene Erh√∂hung der Werte des Hormons ‚ÄěProlaktin“ (dies kann Symptome hervorrufen, muss aber nicht). Symptome eines hohen Prolaktinwertes treten gelegentlich auf und k√∂nnen bei M√§nnern ein Anschwellen der Brustdr√ľsen, Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten, eine verminderte Libido oder andere sexuelle Funktionsst√∂rungen einschlie√üen. Bei Frauen k√∂nnen sie Brustbeschwerden, Milchabsonderung aus den Br√ľsten, Ausbleiben einzelner Monatsblutungen oder andere Probleme mit Ihrem Zyklus oder der Geb√§rf√§higkeit einschlie√üen.
  • Gewichtszunahme, gesteigerter Appetit, verminderter Appetit
  • Schlafst√∂rungen, Reizbarkeit, Depression, Angst, innere Unruhe
  • Dystonie: Dies ist ein Zustand, der langsame oder anhaltende, unwillk√ľrliche Muskelkontraktionen einschlie√üt. Dies kann jeden Teil des K√∂rpers betreffen (was zu einer anomalen K√∂rperhaltung f√ľhren kann), allerdings betrifft Dystonie oft Teile des Gesichts einschlie√ülich anomaler Bewegungen der Augen, des Mundes, der Zunge oder des Kiefers.
  • Schwindel
  • Dyskinesie: Dies ist ein Zustand, der unwillk√ľrliche Muskelbewegungen einschlie√üt und wiederholte, krampfartige oder windende Bewegungen oder Zuckungen einschlie√üen kann.
  • Tremor (Zittern)
  • verschwommenes Sehen, Augeninfektion oder Bindehautentz√ľndung
  • schneller Herzschlag, hoher Blutdruck, Kurzatmigkeit
  • Halsschmerzen, Husten, Nasenbluten, verstopfte Nase
  • Bauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Erbrechen, √úbelkeit, Verstopfung, Durchfall, Verdauungsst√∂rung, Mundtrockenheit, Zahnschmerzen
  • Hautausschlag, Hautr√∂tung
  • Muskelkr√§mpfe, Knochen- oder Muskelschmerzen, R√ľckenschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Unf√§higkeit den Urin zu kontrollieren
  • Schwellung des K√∂rpers, der Arme oder Beine, Fieber, Brustkorbschmerzen, Schw√§che, Ersch√∂pfung (M√ľdigkeit), Schmerzen
  • Sturz

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Atemwegsinfektion, Harnblaseninfektion, Augeninfektion, Mandelentz√ľndung, Pilzinfektion der N√§gel, Hautinfektion, eine Infektion, die auf eine einzelne Hautstelle oder K√∂rperteil beschr√§nkt ist, Virusinfektion, durch Milben hervorgerufene Hautentz√ľndung
  • verminderte Anzahl einer Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, die Sie vor Infektionen sch√ľtzen, verminderte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, verminderte Anzahl der Blutpl√§ttchen (Blutzellen, die helfen, eine Blutung zu stoppen), Blutarmut, verminderte Anzahl roter Blutk√∂rperchen, erh√∂hte Anzahl von Eosinophilen (bestimmte Art von wei√üen Blutk√∂rperchen) in Ihrem Blut
  • allergische Reaktion
  • Diabetes oder Verschlimmerung eines Diabetes, hoher Blutzuckerspiegel, verst√§rktes Trinken von Wasser
  • Gewichtsabnahme, Appetitverlust, der zu einer Mangelern√§hrung und zu einer Verringerung des K√∂rpergewichts f√ľhrt
  • Anstieg des Cholesterinspiegels in Ihrem Blut
  • Erregungszustand (Manie), Verwirrtheit, verminderter sexueller Antrieb, Nervosit√§t, Albtr√§ume
  • tardive Dyskinesie (unkontrollierbare zuckende oder ruckartige Bewegungen Ihres Gesichts, Ihrer Zunge oder anderer Teile Ihres K√∂rpers). Teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie unwillk√ľrliche rhythmische Bewegungen der Zunge, des Mundes und Gesichts erleben. Ein Absetzen von Risperidon kann notwendig sein.
  • pl√∂tzliche Unterbrechung der Blutversorgung des Gehirns (Schlaganfall oder ‚Äěkleiner“ Schlaganfall)
  • unempf√§nglich f√ľr Reize, Bewusstlosigkeit, Bewusstseinseinschr√§nkung
  • Kr√§mpfe (Anf√§lle), Ohnmachtsanfall
  • andauernder Drang zur Bewegung bestimmter K√∂rperteile, Gleichgewichtsst√∂rung, anomale Koordination, Schwindel beim Aufstehen, St√∂rung der Aufmerksamkeit, Sprachst√∂rungen, Verlust des Geschmacksinns oder anomales Geschmacksempfinden, vermindertes Empfinden der Haut f√ľr Schmerz und Ber√ľhrung, ein Gef√ľhl von Kribbeln, Stechen oder Taubheit der Haut
  • √úberempfindlichkeit der Augen gegen√ľber Licht, trockenes Auge, verst√§rkter Tr√§nenfluss, R√∂tung der Augen
  • Gef√ľhl, sich zu drehen (Vertigo), Ohrger√§usche, Ohrenschmerzen
  • Vorhofflimmern (ein anomaler Herzrhythmus), eine Unterbrechung der Reizleitung zwischen den oberen und unteren Teilen des Herzens, anomale elektrische Reizleitung des Herzens, Verl√§ngerung des QT-Intervalls Ihres Herzens, langsamer Herzschlag, anomale elektrische Ableitung des Herzens (Befunde im Elekt-rokardiogramm oder EKG), ein flatteriges oder pochendes Gef√ľhl in Ihrem Brustkorb (Palpitationen)
  • niedriger Blutdruck, niedriger Blutdruck beim Aufstehen (daher k√∂nnen sich einige Personen, die Risperidon einnehmen, beim pl√∂tzlichen Aufstehen oder Aufrichten schwach oder schwindelig f√ľhlen oder ohnm√§chtig werden), Err√∂ten
  • Lungenentz√ľndung, die durch ein versehentliches Einatmen von Nahrung in die Lunge verursacht wird, Lungenstauung, Verengung der Atemwege, knisternde Lungenger√§usche, Keuchen, Stimmst√∂rung, Erkrankungen der Atemwege
  • Magen- oder Darminfektion, Stuhlinkontinenz, sehr harter Stuhl, Schluckbeschwerden, √ľberm√§√üige Bl√§hungen
  • Nesselsucht, Juckreiz, Haarausfall, Verdickung der Haut, Ekzem, trockene Haut, Farbver√§nderungen der Haut, Akne, schuppige, juckende (Kopf-)Haut, Hauterkrankung, Hautver√§nderungein Anstieg der CPK (Creatinin-Phosphokinase) in Ihrem Blut, eines Enzyms, das manchmal bei Muskelsch√§den freigesetzt wird
  • anomale K√∂rperhaltung, Gelenksteifheit, Gelenkschwellung, Muskelschw√§che, Nackenschmerzen
  • h√§ufiges Urinieren, Unf√§higkeit zu Urinieren, Schmerzen beim Urinieren
  • Erektionsprobleme, Ejakulationsst√∂rung
  • Aufh√∂ren der Monatsblutung, Ausbleiben einzelner Monatsblutungen oder andere Probleme mit Ihrem Zyklus (Frauen)
  • Brustbildung bei M√§nnern, Milchabsonderung aus den Br√ľsten, sexuelle Funktionsst√∂rungen, Brustschmerzen, Brustbeschwerden, vaginaler Ausfluss
  • Schwellung des Gesichts, Mundes, der Augen oder Lippen
  • Sch√ľttelfrost, eine Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur
  • eine Ver√§nderung in Ihrer Art zu gehen
  • Durstgef√ľhl, Unwohlsein, Brustkorbbeschwerden, Gef√ľhl, „nicht auf der H√∂he“ zu sein, Beschwerden
  • erh√∂hte Leber-Transaminasen in Ihrem Blut, erh√∂hte GGT (ein Leberenzym, das Gamma-Glutamyltransfer-ase genannt wird) in Ihrem Blut, erh√∂hte Leberenzyme in Ihrem Blut
  • anwendungsbedingte Schmerzen.

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Infektion
  • ungen√ľgende Aussch√ľttung eines Hormons, das die Urinmenge kontrolliert
  • Zucker im Urin, niedriger Blutzuckerspiegel, erh√∂hte Bluttriglyzeride (ein Fett)
  • Emotionslosigkeit, Orgasmusunf√§higkeit
  • malignes neuroleptisches Syndrom (Verwirrtheit, Einschr√§nkung oder Verlust des Bewusstseins, hohes Fieber und schwere Muskelsteifheit)
  • Probleme mit den Blutgef√§√üen im Gehirn
  • Koma durch unkontrollierten Diabetes
  • Kopfwackeln
  • Glaukom (erh√∂hter Augeninnendruck), Probleme mit der Bewegung Ihrer Augen, Augenrollen, Verkrustung des Augenlidrandes
  • Probleme am Auge w√§hrend einer Katarakt-Operation. Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen oder eingenommen haben, kann es w√§hrend einer Katarakt-Operation zu einem Zustand kommen, der intraoperatives Floppy Iris Syndrom (IFIS) genannt wird. Wenn bei Ihnen eine Katarakt-Operation notwendig ist, informieren Sie unbedingt Ihren Augenarzt dar√ľber, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen oder eingenommen haben.
  • gef√§hrlich niedrige Anzahl einer bestimmten Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, die zur Bek√§mpfung von Infektionen in Ihrem Blut ben√∂tigt werden
  • schwere allergische Reaktion, die durch Fieber, Schwellung von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag und manchmal Abfall des Blutdrucks gekennzeichnet ist
  • gef√§hrlich √ľberm√§√üige Aufnahme von Wasser
  • unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Blutgerinnsel in den Beinen, Blutgerinnsel in der Lunge
  • Atemschwierigkeiten w√§hrend des Schlafens (Schlaf-Apnoe), schnelle, flache Atmung
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, eine Blockierung im Darm
  • geschwollene Zunge, aufgesprungene Lippen, durch Arzneimittel verursachter Hautausschlag
  • Schuppen
  • Zerst√∂rung von Muskelfasern und Schmerzen in den Muskeln (Rhabdomyolyse)
  • versp√§teter Beginn der Monatsblutungen, Vergr√∂√üerung Ihrer Brustdr√ľsen, Brustvergr√∂√üerung, Milchabsonderung aus den Br√ľsten
  • erh√∂htes Insulin (ein Hormon zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels) in Ihrem Blut
  • Priapismus (eine anhaltende Erektion, wodurch ein chirurgisches Eingreifen erforderlich sein kann)
  • Verh√§rtung der Haut
  • sehr niedrige K√∂rpertemperatur, K√§ltegef√ľhl in Armen und Beinen
  • Symptome von Arzneimittel-Entzug
  • Gelbf√§rbung der Haut und der Augen (Gelbsucht).

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • lebensgef√§hrliche Komplikationen eines unkontrollierten Diabetes
  • schwere allergische Reaktion mit Schwellung, die den Rachen betreffen und zu Schwierigkeiten beim Atmen f√ľhren kann
  • Aufh√∂ren der Darmbewegungen, was zur Blockierung im Darm f√ľhrt.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Anwendung eines anderen Arzneimittels beobachtet, das Paliperidon enthält und dem Risperidon sehr ähnlich ist.
Daher können diese auch bei Risperidon auftreten:

  • schneller Herzschlag nach dem Aufstehen.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Es wird erwartet, dass im Allgemeinen die Nebenwirkungen bei Kindern die gleichen sind wie bei Erwachsenen.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Kindern und Jugendlichen (5 bis 17 Jahre) h√§ufiger berichtet als bei Erwachsenen: sich schl√§frig f√ľhlen oder unaufmerksam sein, Ersch√∂pfung (M√ľdigkeit), Kopfschmerzen, gesteigerter Appetit, Erbrechen, allgemeine Erk√§ltungssymptome, verstopfte Nase, Bauchschmerzen, Schwindel, Husten, Fieber, Tremor (Zittern), Durchfall, Unf√§higkeit den Urin zu kontrollieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu kl√§ren, ob eine Wechselwirkung f√ľr Sie tats√§chlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker k√∂nnen Ihre individuellen Risikofaktoren f√ľr eine Wechselwirkung absch√§tzen. Falls notwendig k√∂nnen Arzt oder Apotheker entsprechende Ma√ünahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen „Risperdal 4mg“ und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu kl√§ren, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit „Risperdal 4mg“ kommen kann.

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 26. März 2023 Р10:42 Uhr von Alex, Webmaster psychopharmakon.de.

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