Fluoxetin Beipackzettel und Nebenwirkungen

Fluoxetin Beipackzettel Zu Fluoxetin Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Anwendungsgebiete von Fluoxetin 40mg Das Pr√§parat ist…

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Fluoxetin Beipackzettel

Zu Fluoxetin Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen.

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Anwendungsgebiete von Fluoxetin 40mg

Das Präparat ist ein Antidepressivum. Es gehört zur Gruppe der selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI).
Dieses Arzneimittel wird zur Behandlung der folgenden Erkrankungen angewendet:

  • Episoden einer Major Depression
  • Zwangsst√∂rung
  • Bulimie: Fluoxetin wird – als Erg√§nzung zu einer Psychotherapie – zur Reduktion von Essattacken und selbstherbeigef√ľhrtem Erbrechen angewendet.

Kinder und Jugendliche, 8 Jahre alt und älter

Mittelgradige bis schwere Episoden einer Major Depression, wenn die Depression nach 4 Р6 Sitzungen nicht auf psychologische Therapiemaßnahmen anspricht. Das Präparat sollte einem Kind oder jungen Menschen mit einer mittelgradigen bis schweren Episode einer Major Depression nur in Verbindung mit einer gleichzeitigen psychologischen Behandlung gegeben werden.

Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Fluoxetin 40mg

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Fluoxetin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Zu den Symptomen einer Allergie k√∂nnen Ausschlag, Juckreiz, Schwellung des Gesichts oder der Lippen oder Atemnot geh√∂ren.
  • wenn Sie Metoprolol zur Behandlung einer Herzinsuffizienz einnehmen.
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die als irreversible nichtselektive Monoaminooxidase-Hemmer (auch MAO-Hemmer genannt) (die auch zur Behandlung einer Depression angewendet werden), da es zu schwerwiegenden bis t√∂dlichen Reaktionen kommen kann.

Patientenhinweis

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Folgendes auf Sie zutrifft:

  • wenn ein Ausschlag oder andere allergische Reaktionen auftreten (wie Juckreiz, geschwollene Lippen oder ein geschwollenes Gesicht oder Atemnot), nehmen Sie die Tabletten nicht weiter ein und sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt.
  • wenn Sie an Epilepsie leiden oder in der Vergangenheit Krampfanf√§lle hatten. Wenn Sie einen Krampfanfall haben oder die H√§ufigkeit von Krampfanf√§llen zunimmt, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt. Es kann sein, dass die Anwendung von Fluoxetin beendet werden muss.
  • wenn Sie in der Vergangenheit eine Manie hatten. Wenn eine manische Episode auftritt, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt. Es kann sein, dass die Anwendung von Fluoxetin beendet werden muss.
  • wenn Sie Diabetes haben, kann es notwendig sein, dass Ihr Arzt Ihre Insulin-Dosis oder die Dosis des Antidiabetikums anpasst.
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben (es kann sein, dass Ihr Arzt die Dosis anpassen muss).
  • wenn Sie an einem angeborenen Herzfehler leiden (angeborenes Long QT-Syndrom), bei jemandem aus Ihrer Familie Ver√§nderungen im EKG festgestellt wurden (QT-Verl√§ngerung) oder Sie zu Herzrhythmusst√∂rungen neigen (z. B. weil Sie an einem Kalium- oder Magnesiummangel leiden, einen verlangsamten Herzschlag haben, k√ľrzlich einen Herzinfarkt hatten oder an Herzschw√§che (dekompensierter Herzinsuffizienz) leiden.
  • wenn Sie einen erh√∂hten Augeninnendruck oder ein Risiko f√ľr ein akutes Engwinkelglaukom haben.
  • wenn Sie Tamoxifen (zur Behandlung von Brustkrebs) einnehmen.
  • wenn Sie ein Diuretikum (zur Entw√§sserung) einnehmen, besonders, wenn Sie √§lter sind.
  • wenn Sie eine Elektrokrampfbehandlung erhalten.
  • wenn Sie in der Vergangenheit Blutungsst√∂rungen hatten oder h√§ufig blaue Flecken oder ungew√∂hnliche Blutungen auftreten.
  • wenn Sie Arzneimittel anwenden, die die Blutgerinnung beeinflussen.
  • wenn Fieber, Muskelsteifheit oder Zittern, Bewusstseinsver√§nderungen, wie Verwirrtheit, Reizbarkeit und √§u√üerste Erregtheit auftreten: Es ist m√∂glich, dass Sie an einem sogenannten Serotoninsyndrom oder malignen neuroleptischen Syndrom leiden. Dieses Syndrom tritt selten auf, kann aber m√∂glicherweise zu lebensbedrohlichen Zust√§nden f√ľhren. Wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt. Es kann sein, dass die Anwendung von Fluoxetin beendet werden muss.
  • Irreversible nichtselektive MAO-Hemmer

Eine Behandlung mit Fluoxetin darf fr√ľhestens zwei Wochen nach Beendigung einer Behandlung mit einem irreversiblen nichtselektiven MAO-Hemmer begonnen werden.
Ebenso sollten nach dem Ende einer Behandlung mit Fluoxetin mindestens 5 Wochen vergehen, bevor die Behandlung mit einem MAO-Hemmer begonnen wird.
Beispiele f√ľr irreversible nichtselektive MAO-Hemmer sind Nialamid, Iproniazid, Phenelzin, Tranylcypromin und Isocarboxazid.

Reversible MAO-Hemmer

Die Kombination mit einem reversiblen MAO-Hemmer (z. B. Moclobemid) wird nicht empfohlen. Die Behandlung mit Fluoxetin kann einen Tag nach Beendigung der Behandlung mit einem reversiblen MAO-Hemmer begonnen werden.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression/Angststörung

Wenn Sie depressiv sind oder unter Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidgedanken bei jungen Erwachsenen im Alter bis zu 25 Jahren gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder unter einer Angstst√∂rung leiden. Bitten Sie diese Personen, die Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn Sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern oder wenn Sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Akathisie/psychomotorische Unruhe

Die Anwendung von Fluoxetin wurde mit der Entwicklung von Akathisien in Verbindung gebracht, die charakterisiert sind durch eine subjektiv unangenehme und als qu√§lend erlebte Ruhelosigkeit und Notwendigkeit sich zu bewegen, oft zusammen mit der Unf√§higkeit still zu sitzen oder still zu stehen. Dies tritt am ehesten w√§hrend der ersten Behandlungswochen auf. F√ľr Patienten, bei denen solche Symptome auftreten, kann eine Dosiserh√∂hung sch√§dlich sein.

Absetzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung mit einem Serotoninwiederaufnahmehemmer

Absetzreaktionen treten bei einer Beendigung der Behandlung h√§ufig auf, besonders wenn die Behandlung pl√∂tzlich abgebrochen wird. Das Risiko von Absetzsymptomen kann von mehreren Faktoren abh√§ngig sein, einschlie√ülich der Behandlungsdauer, der Dosis und der Geschwindigkeit der Dosisverringerung. Im Allgemeinen sind diese Symptome leicht bis m√§√üig schwer, bei einigen Patienten k√∂nnen sie jedoch schwerwiegend sein. Sie treten normalerweise innerhalb der ersten Tage nach Absetzen der Behandlung auf. Im Allgemeinen bilden sich diese Symptome von selbst zur√ľck und klingen innerhalb von 2 Wochen ab. Bei einigen Personen k√∂nnen sie l√§nger anhalten (2 – 3 Monate oder l√§nger). Es wird daher empfohlen bei einer Beendigung der Behandlung mit Fluoxetin die Dosis √ľber einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten schrittweise zu reduzieren, entsprechend den Bed√ľrfnissen des Patienten.

Kindern und Jugendliche (im Alter von 8 bis 18 Jahren)

Patienten unter 18 Jahren haben bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut). Fluoxetin darf zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 18 Jahren nur zur Behandlung von mittelgradigen bis schweren Episoden einer Major Depression (in Kombination mit psychologischen Therapiema√ünahmen) und nicht bei anderen Erkrankungen angewendet werden.
Au√üerdem gibt es nur begrenzte Informationen zur Unbedenklichkeit einer Langzeitanwendung von Fluoxetin in dieser Altersgruppe bez√ľglich Wachstum, Pubert√§t, geistiger und emotionaler Entwicklung und Verhaltensentwicklung.

Dennoch kann Ihr Arzt Fluoxetin einem Patienten unter 18 Jahren bei einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode in Kombination mit psychologischen therapeutischen Ma√ünahmen verschreiben, wenn er entscheidet, dass dies in dessen bestm√∂glichem Interesse ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Fluoxetin verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Fluoxetin einnimmt, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert.
Fluoxetin darf nicht zur Behandlung von Kindern angewendet werden, die j√ľnger als 8 Jahre sind.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann Ihre Urteilsf√§higkeit oder Ihr Koordinationsverm√∂gen beeinflussen. Sie d√ľrfen sich nicht ohne den Rat Ihres Arztes oder Apothekers an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen.

Schwangerschaftshinweis

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Bitte sprechen Sie, wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein oder planen schwanger zu werden, mit Ihrem Arzt.
F√ľr das Neugeborene kann das Risiko von Fehlbildungen am Herzen erh√∂ht sein, wenn Sie w√§hrend der ersten Schwangerschaftsmonate mit Fluoxetin behandelt werden. W√§hrend das Risiko f√ľr Fehlbildungen bei einem Fall pro 100 Schwangerschaften in der Gesamtbev√∂lkerung liegt, deuten Studien auf ein Risiko von zwei F√§llen pro 100 Schwangerschaften hin, wenn die Mutter mit Fluoxetin behandelt wurde. Ihr Arzt wird zusammen mit Ihnen entscheiden, Fluoxetin w√§hrend der Zeit der Schwangerschaft allm√§hlich abzusetzen oder unter bestimmten Umst√§nden die Fluoxetinbehandlung beizubehalten.

Arzneimittel wie Fluoxetin k√∂nnen, wenn sie w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeintr√§chtigung des Neugeborenen f√ľhren, die prim√§re oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blauf√§rbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte informieren Sie in einem solchen Fall sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt.

Die Anwendung während der Schwangerschaft sollte mit Vorsicht erfolgen, besonders während der späten Schwangerschaft oder kurz vor der Geburt, da die folgenden Nebenwirkungen bei Neugeborenen berichtet wurden: Reizbarkeit, Zittern, Muskelschwäche, anhaltendes Schreien, Schwierigkeiten beim Saugen oder Schlafen.

Stillzeit

Fluoxetin wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim Säugling Nebenwirkungen hervorrufen. Daher sollten Sie nur stillen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Wenn weiter gestillt wird, kann Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosis Fluoxetin verschreiben.

Zeugungsfähigkeit

In Studien an Tieren reduzierte Fluoxetin die Qualität der Spermien.
Theoretisch könnte dies die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen, jedoch wurde bislang kein Einfluss auf die Fruchtbarkeit beim Menschen beobachtet.

Dosierung von Fluoxetin 40mg

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt:

Depressive Erkrankungen bei Erwachsenen:

Die empfohlene Dosis betr√§gt 20 mg t√§glich. Ihr Arzt wird die Dosis innerhalb von 3 bis 4 Wochen nach Beginn der Behandlung √ľberpr√ľfen und, wenn n√∂tig, anpassen. Wenn es erforderlich ist, kann die Dosis schrittweise bis auf h√∂chstens 60 mg/Tag erh√∂ht werden. Die Dosis sollte vorsichtig erh√∂ht werden, damit Sie die niedrigste wirksame Dosis erhalten. Es kann sein, dass es Ihnen nicht gleich besser geht, wenn Sie mit der Einnahme Ihres Arzneimittels gegen die Depression beginnen. Das ist normal, da es sein kann, dass es erst nach einigen Wochen zu einer Besserung der depressiven Symptome kommt. Patienten mit einer Depression sollten mindestens 6 Monate lang behandelt werden.

Bulimie:

Die empfohlene Dosis beträgt 60 mg täglich.

Zwangsstörung:

Die empfohlene Dosis betr√§gt 20 mg t√§glich. Ihr Arzt wird die Dosis innerhalb von 2 Wochen nach Beginn der Behandlung √ľberpr√ľfen und wenn n√∂tig, anpassen. Wenn es erforderlich ist, kann die Dosis schrittweise bis auf h√∂chstens 60 mg/Tag erh√∂ht werden. Wenn es innerhalb von 10 Wochen zu keiner Besserung kommt, sollte die Behandlung mit Fluoxetin √ľberdacht werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren mit depressiven Erkrankungen:
Die Behandlung sollte unter der Aufsicht eines Spezialisten begonnen und von diesem √ľberwacht werden. Die Anfangsdosis betr√§gt 10 mg/Tag. Nach ein bis zwei Wochen kann Ihr Arzt die Dosis auf 20 mg/Tag erh√∂hen. Die Dosis sollte vorsichtig erh√∂ht werden, damit Sie die niedrigste wirksame Dosis erhalten. Kinder mit einem geringeren Gewicht k√∂nnen eine geringere Dosis ben√∂tigen. Ihr Arzt sollte √ľberpr√ľfen, ob es notwendig ist, die Behandlung √ľber 6 Monate hinaus fortzusetzen. Wenn es Ihnen nicht besser geht, sollte die Behandlung √ľberdacht werden.
Wenn Sie zur Gruppe der √§lteren Erwachsenen geh√∂ren, wird Ihr Arzt die Dosis vorsichtiger erh√∂hen und die t√§gliche Dosis sollte im Allgemeinen 40 mg nicht √ľberschreiten. Die H√∂chstdosis betr√§gt 60 mg/Tag.

Wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder andere Arzneimittel anwenden, die einen Einfluss auf Fluoxetin haben können, kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosis verschreibt oder Ihnen empfiehlt, das Präparat jeden zweiten Tag einzunehmen.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, gehen Sie bitte sofort zur Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses oder informieren Sie sofort Ihren Arzt.
Nehmen Sie wenn möglich die entsprechende Fluoxetin-Packung mit.
Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören: Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfälle, Herzbeschwerden (wie unregelmäßiger Herzschlag oder Herzstillstand), Lungenbeschwerden und Veränderungen des Bewusstseins von Erregungszuständen bis hin zum Koma.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie einmal die Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie Ihre √ľbliche Dosis am n√§chsten Tag zur gewohnten Zeit. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie Ihr Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen, kann Ihnen das helfen, sich an die regelmäßige Einnahme zu erinnern.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen

Beenden Sie die Einnahme nicht bevor Ihr Arzt Ihnen das sagt.
Es ist wichtig, dass Sie Ihr Arzneimittel regelmäßig einnehmen.
Beenden Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen.
Wenn Sie mit der Einnahme von Fluoxetin aufhören, wird Ihr Arzt Ihnen helfen, die Dosis innerhalb von ein bis zwei Wochen schrittweise zu reduzieren. Dies hilft, die Möglichkeit von Absetzungserscheinungen zu vermindern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Psychopharmaka BildEs kann sein, dass Sie die folgenden Wirkungen bemerken, wenn Sie aufhören Fluoxetin einzunehmen:
Schwindelgef√ľhl; Kribbeln (wie mit Nadeln); Schlafst√∂rungen (lebhafte Tr√§ume, Alptr√§ume, Schlaflosigkeit); Unruhe oder Aufgeregtheit; ungew√∂hnliche M√ľdigkeit oder Schw√§che; Angstgef√ľhle; √úbelkeit/Erbrechen; Zittern; Kopfschmerzen.
Bei den meisten Menschen sind die Symptome nach Beendigung einer Behandlung mit Fluoxetin leicht und gehen innerhalb von einigen Wochen von selbst zur√ľck. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn nach Ende der Behandlung Symptome auftreten.
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Wenn Sie einen Ausschlag oder eine allergische Reaktion bekommen, wie Juckreiz, geschwollene Lippen/eine geschwollene Zunge oder keuchendes Atmen/Kurzatmigkeit, beenden Sie sofort die Einnahme und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
Wenn Sie sich unruhig f√ľhlen oder meinen nicht still sitzen oder stehen zu k√∂nnen, k√∂nnen Sie eine so genannte Akathisie haben; durch eine Erh√∂hung Ihrer Fluoxetin-Dosis k√∂nnen Sie sich schlechter f√ľhlen. Wenn Sie sich so f√ľhlen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Ihre Haut sich rötet, unterschiedlichste Hautreaktionen auftreten oder Ihre Haut Blasen bekommt oder sich zu schälen beginnt. Dies kommt sehr selten vor.

Einige Patienten hatten

  • eine Kombination von Symptomen (bekannt als Serotoninsyndrom) einschlie√ülich unerkl√§rlichem Fieber mit schnellerer Atmung oder schnellerem Puls, Schwitzen, Muskelsteifheit oder Muskelzittern, Verwirrtheit, √§u√üerster Erregung oder Schl√§frigkeit (nur selten),
  • Schw√§chegef√ľhle, Benommenheit oder Verwirrtheit, meist bei √§lteren Patienten und bei (√§lteren) Patienten, die Tabletten zur Entw√§sserung einnehmen.
  • Verl√§ngerte und schmerzhafte Erektion
  • Gereiztheit und √§u√üerste Erregtheit
  • Wenn eine der genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, sollten Sie sofort Ihren Arzt benachrichtigen.

Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden bei Patienten während der Behandlung mit Fluoxetin berichtet.

  • Sehr h√§ufig (kann bei mehr als einer von 10 Personen auftreten)
  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • √úbelkeit
  • M√ľdigkeit

Häufig (kann bei bis zu 1von 10 Personen auftreten)

  • Verminderter Appetit, Geschmacksst√∂rung
  • Nervosit√§t, Angst
  • Ruhelosigkeit
  • Angespanntheit
  • Verminderter Sexualtrieb oder sexuelle Probleme (einschlie√ülich Schwierigkeit, eine Erektion zur sexuellen Aktivit√§t aufrecht zu halten und Ejakulationsst√∂rungen)
  • Schlafst√∂rungen, ungew√∂hnliche Tr√§ume
  • Schwindel
  • Zittern
  • Aufmerksamkeitsst√∂rung
  • Schl√§frigkeit
  • Verschwommenes Sehen
  • Gef√ľhl eines schnellen und unregelm√§√üigen Herzschlages
  • Hitzegef√ľhl
  • G√§hnen
  • Verdauungsst√∂rung, Erbrechen
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, √ľberm√§√üiges Schwitzen
  • Gelenkschmerzen
  • H√§ufiges Wasserlassen
  • Unerkl√§rbare vaginale Blutungen
  • Gef√ľhl von Zittrigkeit oder Sch√ľttelfrost
  • Gewichtsabnahme
  • Absetzreaktionen

Gelegentlich (kann bei bis zu 1 von 100 Personen auftreten)

  • Gef√ľhl neben sich zu stehen
  • Sonderbares Denken
  • Abnormal gehobene Stimmungslage
  • Orgasmusprobleme
  • Suizidgedanken oder Gedanken, sich selbst zu verletzen
  • Suizidversuche, Selbstverletzung
  • Z√§hneknirschen
  • Rastlosigkeit, Ruhelosigkeit, Bewegungsdrang
  • St√∂rungen des Bewegungsablaufs
  • St√∂rungen der Bewegungskoordination
  • Muskelzuckungen
  • Gleichgewichtsst√∂rung unwillk√ľrliche
  • Beeintr√§chtigung der Ged√§chtnisleistung
  • Vergr√∂√üerte (erweiterte) Pupillen
  • Ohrensausen
  • Niedriger Blutdruck
  • Atemnot
  • Nasenbluten
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Haarausfall
  • Unerkl√§rbare Bluterg√ľsse oder Blutungen, auch im Magen-Darm-Bereich
  • Kalter Schwei√ü
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Sexuelle St√∂rungen
  • Gef√ľhlsst√∂rungen, Unwohlsein
  • Sich hei√ü oder kalt f√ľhlen

Selten (kann bei bis zu 1von 1.000 Personen auftreten)

  • Niedrige Salzwerte im Blut
  • Verringerung der Blutpl√§ttchenzahl
  • Verringerung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen
  • Manische Reaktionen (Untypisches wildes Verhalten)
  • Halluzinationen
  • Erregtheit, Aggression
  • Panikattacken
  • Verwirrtheit
  • Stottern
  • Anf√§lle
  • Motorische Unruhe
  • Unkontrollierte K√∂rperbewegungen
  • Bukkoglossales Syndrom
  • Serotoninsyndrom (Fieber, Muskelsteifheit oder Zittern, Bewusstseinsver√§nderungen, wie Verwirrtheit, Reizbarkeit und √§u√üerste Erregtheit)
  • Herzrhythmusst√∂rungen und QT-Verl√§ngerung im EKG
  • Entz√ľndung eines Blutgef√§√ües und Gef√§√üerweiterung
  • Rachenentz√ľndung
  • Schmerzen in der Speiser√∂hre
  • Leberentz√ľndung
  • Lungenprobleme
  • Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht
  • Kleinere Haut- und Schleimhautblutungen (Ekchymose, Purpura), schmerzlose (selten juckende) Schwellung der Haut (Angio√∂dem), akute, entz√ľndliche Erkrankung der Haut (Erythema multiforme), schwerwiegende Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch-epidermale Nekrolyse)
  • Muskelschmerzen
  • Probleme beim Wasserlassen
  • Absonderung von Milch aus der Brust
  • Anaphylaktische Reaktion (Atemnot, Schwellungen im Rachenbereich, Blutdruckabfall, Magen-Darm-Beschwerden, Herzrasen, Schwindel, Schock)
  • Serumkrankheit (Ausschlag, Gelenkschmerzen, Fieber, Schwellung der Lymphknoten, Schock, Sinken des Blutdrucks)
  • St√∂rung der ADH-Sekretion
  • Erh√∂hter Prolaktinspiegel im Blut
  • (Schmerzhafte) Dauererektion
  • Abnormale Leberfunktionswerte

Häufigkeit unbekannt

  • Anaphylaktoide Reaktionen
  • Niedriger Blutdruck bei einem Lagewechsel in eine aufrechte Position
  • Abnormale Leberfunktionstests
  • Knochenbr√ľche

Die meisten dieser Nebenwirkungen gehen vor√ľber, w√§hrend Sie Ihr Arzneimittel weiter einnehmen.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen (8 Р18 Jahre)

Zus√§tzlich zu den oben aufgef√ľhrten m√∂glichen Nebenwirkungen kann Fluoxetin das Wachstum verlangsamen oder m√∂glicherweise die sexuelle Entwicklung verz√∂gern. Suizidales Verhalten (Selbstmordversuche oder Gedanken, sich das Leben zu nehmen), Feindseligkeit, Manie und Nasenbluten wurde h√§ufig bei Kindern berichtet.
In klinischen Studien wurde eine Behandlung mit Fluoxetin mit sinkenden Konzentrationen an alkalischer Phosphatase im Blut in Zusammenhang gebracht.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu kl√§ren, ob eine Wechselwirkung f√ľr Sie tats√§chlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker k√∂nnen Ihre individuellen Risikofaktoren f√ľr eine Wechselwirkung absch√§tzen. Falls notwendig k√∂nnen Arzt oder Apotheker entsprechende Ma√ünahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Fluoxetin 40mg darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Linezolid
  • Selegilin
  • Thioridazin
  • Tranylcypromin

Es besteht ein gro√ües Risiko f√ľr eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt.

Au√üerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen „Fluoxetin 40mg“ und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu kl√§ren, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit „Fluoxetin 40mg“ kommen kann.

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 26. März 2023 Р10:54 Uhr von Alex, Webmaster psychopharmakon.de.

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