Zyprexa Beipackzettel und Nebenwirkungen

Zyprexa Beipackzettel Zu Zyprexa Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen Anwendungsgebiete von Zyprexa 20mg Das Arzneimittel enth√§lt…

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Zyprexa Beipackzettel

Zu Zyprexa Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

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Anwendungsgebiete von Zyprexa 20mg

Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Olanzapin. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden und wird zur Behandlung der folgenden Krankheitsbilder eingesetzt:

  • Schizophrenie, einer Krankheit mit Symptomen wie H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht wirklich da sind, irrigen √úberzeugungen, ungew√∂hnlichem Misstrauen und R√ľckzug von der Umwelt. Patienten mit dieser Krankheit k√∂nnen sich au√üerdem depressiv, √§ngstlich oder angespannt f√ľhlen.
  • m√§√üig schwere bis schwere manische Episoden, einem Zustand mit Symptomen wie Aufgeregtheit und Hochstimmung.

Es konnte gezeigt werden, dass das Arzneimittel dem Widerauftreten dieser Symptome bei Patienten mit bipolarer Störung, deren manische Episoden auf eine Olanzapin-Behandlung angesprochen haben, vorbeugt.

Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Zyprexa 20mg

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
wenn Sie allergisch gegen Olanzapin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Juckreiz, geschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen oder Atemnot bemerkbar machen. Wenn dies bei Ihnen aufgetreten ist, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.
wenn bei Ihnen fr√ľher Augenprobleme, wie bestimmte Glaukomarten (erh√∂hter Druck im Auge), festgestellt wurden.

Patientenhinweis

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Bei älteren Patienten mit Demenz wird die Anwendung von Olanzapin nicht empfohlen, da schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können.
Vergleichbare Arzneimittel können ungewöhnliche Bewegungen, vor allem des Gesichts oder der Zunge, auslösen. Falls dies während der Einnahme dieses Arzneimittels auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Sehr selten können vergleichbare Arzneimittel eine Kombination von Fieber, raschem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit hervorrufen. Wenn dies eintritt, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Bei Patienten, die Olanzapin einnehmen, wurde Gewichtszunahme beobchachtet. Sie und Ihr Arzt sollten Ihr Gewicht regelm√§√üig √ľberpr√ľfen. Wenden Sie sich bei Bedarf an einen Ern√§hrungsberater bzw. befolgen Sie einen Di√§tplan.

Bei Patienten, die Olanzapin einnehmen, wurden hohe Blutzuckerspiegel und hohe Blutfettwerte (Triglyzeride und Cholesterin) beobachtet. Ihr Arzt sollte Ihren Blutzucker- und bestimmte Blutfettspiegel √ľberpr√ľfen bevor Sie mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen sowie regelm√§√üig w√§hrend der Behandlung.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal venöse Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.

Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, sagen Sie es bitte sobald wie möglich Ihrem Arzt.

  • Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Sch√§digung (kurzzeitige Symptome eines Schlaganfalles)
  • Parkinsonsche Erkrankung
  • Schwierigkeiten mit der Prostata
  • Darmverschluss (paralytischer Ileus)
  • Leber- oder Nierenerkrankung
  • Blutbildver√§nderungen
  • Herzerkrankung
  • Diabetes
  • Krampfanf√§lle

Wenn Sie unter Demenz leiden, sollen Sie oder die f√ľr Ihre Pflege zust√§ndige Person/Angeh√∂riger Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie jemals einen Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Sch√§digung hatten.

Falls Sie √ľber 65 Jahre alt sind, sollten Sie als routinem√§√üige Vorsichtsma√ünahme von Ihrem Arzt den Blutdruck √ľberwachen lassen.

Kinder und Jugendliche

Das Arzneimittel ist nicht f√ľr Patienten unter 18 Jahren geeignet.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es besteht die Gefahr, dass Sie sich benommen f√ľhlen, wenn Ihnen dieses Arzneimittel gegeben wurde. Wenn dies eintritt, f√ľhren Sie kein Fahrzeug und benutzen Sie keine Maschinen. Sagen Sie es Ihrem Arzt.

Schwangerschaftshinweis

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Da der Wirkstoff aus diesem Arzneimittel in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden wird, sollten Sie unter einer Olanzapin-Behandlung nicht stillen.
Bei neugeborenen Babies von M√ľttern, die das Arzneimittel im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren

Dosierung von Zyprexa 20mg

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten und wie lange Sie diese einnehmen sollen. Die tägliche Dosis beträgt zwischen 5 mg und 20 mg. Falls Ihre Symptome wieder auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Hören Sie jedoch nicht auf das Arzneimittel einzunehmen, es sei denn, Ihr Arzt sagt es Ihnen.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

Patienten, die eine größere Menge eingenommen haben, als sie sollten, hatten folgende Symptome: schneller Herzschlag, Agitiertheit/aggressives Verhalten, Sprachstörungen, ungewöhnliche Bewegungen (besonders des Gesichts oder der Zunge) und Bewusstseinsverminderungen. Andere Symptome können sein: plötzlich auftretende Verwirrtheit, Krampfanfälle (Epilepsie), Koma, eine Kombination von Fieber, schnellerem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit, Verlangsamung der Atmung, Aspiration, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen. Benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder ein Krankenhaus, wenn Sie eines der oben genannten Symptome haben. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Nehmen Sie Ihre Tabletten, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie die verordnete Dosis nicht zweimal an einem Tag.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen

Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser f√ľhlen. Es ist wichtig, dass Sie die Tabletten so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt.
Wenn Sie plötzlich aufhören, das Arzneimittel einzunehmen, können Symptome wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst oder Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ihr Arzt kann Ihnen vorschlagen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, bevor Sie die Behandlung beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Psychopharmaka BildWie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes haben:

  • ungew√∂hnliche Bewegungen (eine h√§ufige Nebenwirkung, von der bis zu 1 von 10 Personen betroffen sein k√∂nnen) insbesondere des Gesichts oder der Zunge;
  • Blutgerinnsel in den Venen (eine gelegentliche Nebenwirkung, von der bis zu 1 von 100 Patienten betroffen sein k√∂nnen), vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein;
  • Eine Kombination aus Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit, Benommenheit oder Schl√§frigkeit (die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkung kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden).

Sehr h√§ufige Nebenwirkungen (k√∂nnen mehr als 1 von 10 Personen betreffen) sind Gewichtszunahme, Schl√§frigkeit und Erh√∂hungen der Prolaktinwerte im Blut. Zu Beginn der Behandlung k√∂nnen sich einige Patienten schwindlig oder sich der Ohnmacht nahe f√ľhlen (mit einem langsamen Puls), insbesondere beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen. Dies gibt sich √ľblicherweise von selbst. Falls nicht, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.

H√§ufige Nebenwirkungen (k√∂nnen bis zu 1 von 10 Personen betreffen) sind Ver√§nderungen der Werte einiger Blutzellen und Blutfettwerte sowie zu Beginn der Behandlung erh√∂hte Leberwerte; Erh√∂hung der Zuckerwerte im Blut und Urin; Erh√∂hung der Harns√§ure- und Kreatininphosphokinasewerte (CK) im Blut; verst√§rktes Hungergef√ľhl; Schwindel; Ruhelosigkeit; Zittern; ungew√∂hnliche Bewegungen (Dyskinesien); Verstopfung; Mundtrockenheit; Ausschlag; Schw√§che; starke M√ľdigkeit; Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen der H√§nde, Kn√∂chel oder F√ľ√üe f√ľhren; Fieber; Gelenksschmerzen; und sexuelle Funktionsst√∂rungen wie verminderter Sexualtrieb bei M√§nnern und Frauen oder Erektionsst√∂rungen bei M√§nnern.

Gelegentliche Nebenwirkungen (k√∂nnen bis zu 1 von 100 Personen betreffen) sind √úberempfindlichkeit (z. B. Schwellung im Mund und Hals, Juckreiz, Ausschlag); Entwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, gelegentlich in Verbindung mit einer Ketoacidose (Ketonk√∂rper in Blut und Urin) oder Koma; Krampfanf√§lle, eher bei einem Anfallsleiden (Epilepsie) in der Vorgeschichte; Muskelsteifheit oder Muskelkr√§mpfe (einschlie√ülich Blickkr√§mpfe); Sprachst√∂rungen; langsamer Herzschlag; Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht; Nasenbluten; gebl√§hter Bauch; Ged√§chtnisverlust oder Vergesslichkeit; Harninkontinenz; Unf√§higkeit Wasser zu lassen; Haarausfall; Fehlen oder Abnahme der Regelblutungen sowie Ver√§nderungen der Brustdr√ľse bei M√§nnern und Frauen wie abnormale Bildung von Milch oder Vergr√∂√üerung.

Seltene Nebenwirkungen (k√∂nnen bis zu 1 von 1000 Personen betreffen) sind Erniedrigung der normalen K√∂rpertemperatur; Herzrhythmusst√∂rungen; pl√∂tzlicher ungekl√§rter Tod; Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, die schwere Magenschmerzen, Fieber und √úbelkeit verursacht; Lebererkrankungen mit Gelbf√§rbungen der Haut und der wei√üen Teile des Auges; Muskelerkrankung, die sich in Form von nicht erkl√§rbaren Schmerzen zeigt und verl√§ngerte und/oder schmerzhafte Erektion.
Sehr seltene Nebenwirkungen sind schwere allergische Reaktionen wie Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). DRESS tritt zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und Ausschlag im Gesicht auf, gefolgt von großflächigem Ausschlag, hohem Fieber, vergrößerten Lymphknoten, erhöhten Leberenzymwerten, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden, und einem Anstieg bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie).

Bei √§lteren Patienten mit Demenz kann es bei der Einnahme von Olanzapin zu Schlaganfall, Lungenentz√ľndung, Harninkontinenz, St√ľrzen, extremer M√ľdigkeit, optischen Halluzinationen, Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur, Hautr√∂tung und Schwierigkeiten beim Gehen kommen. In dieser speziellen Patientengruppe wurden damit zusammenh√§ngend einige Todesf√§lle berichtet.
Bei Patienten mit Parkinsonscher Erkrankung kann das Arzneimittel die Symptome verschlechtern.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu kl√§ren, ob eine Wechselwirkung f√ľr Sie tats√§chlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker k√∂nnen Ihre individuellen Risikofaktoren f√ľr eine Wechselwirkung absch√§tzen. Falls notwendig k√∂nnen Arzt oder Apotheker entsprechende Ma√ünahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen „Zyprexa 20mg“ und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu kl√§ren, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit „Zyprexa 20mg“ kommen kann.

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 26. März 2023 Р10:40 Uhr von Alex, Webmaster psychopharmakon.de.

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