Invega Beipackzettel und Nebenwirkungen

Invega Beipackzettel Zu Invega Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Anwendungsgebiete von INVEGA 9mg Retardtabletten Das Arzneimittel…

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Invega Beipackzettel

Zu Invega Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen.

Medikament Tabeletten Bild

Anwendungsgebiete von INVEGA 9mg Retardtabletten

Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Paliperidon, der zur Klasse der Antipsychotika gehört.
Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahre zur Behandlung der Schizophrenie angewendet.
Schizophrenie ist eine Erkrankung mit Symptomen wie dem H√∂ren, Sehen und/oder F√ľhlen von Dingen, die nicht wirklich da sind, Irrglauben, ungew√∂hnlichem Misstrauen, zunehmender Zur√ľckgezogenheit, unzusammenh√§ngender Sprechweise und Verhalten sowie emotionaler Abflachung. Menschen, die an dieser Erkrankung leiden, k√∂nnen sich au√üerdem depressiv, √§ngstlich, schuldig oder angespannt f√ľhlen.

Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen außerdem zur Behandlung von schizoaffektiven Störungen angewendet.
Eine schizoaffektive St√∂rung bezeichnet eine psychische Verfassung, in der eine Person eine Kombination aus Symptomen der Schizophrenie (wie oben aufgef√ľhrt) und dar√ľber hinaus Symptome von Stimmungsst√∂rungen aufweist (Hochgef√ľhl, Traurigkeit, Unruhe, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Gespr√§chigkeit, Desinteresse an Alltagsaktivit√§ten, zu viel oder zu wenig Schlaf, zu viel oder zu wenig Nahrungsaufnahme und wiederkehrende Suizidgedanken).

Das Arzneimittel kann helfen, die Symptome Ihrer Erkrankung zu lindern und ein Wiederauftreten Ihrer Symptome zu verhindern.

Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von INVEGA 9mg Retardtabletten

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Paliperidon, Risperidon oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Patientenhinweis

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Patienten mit schizoaffektiven St√∂rungen, die mit diesem Arzneimittel behandelt werden, sollen sorgf√§ltig wegen eines m√∂glichen Wechsels von manischen zu depressiven Symptomen √ľberwacht werden.
Dieses Arzneimittel wurde nicht bei √§lteren Patienten mit Demenz untersucht. Jedoch k√∂nnen √§ltere Patienten mit Demenz, die mit anderen, √§hnlichen Arzneimitteln behandelt werden, ein erh√∂htes Risiko f√ľr Schlaganf√§lle oder Sterberisiko haben.

  • wenn Sie an der Parkinson-Krankheit oder an Demenz leiden.
  • wenn bei Ihnen schon einmal ein Zustand diagnostiziert wurde, der mit Symptomen wie erh√∂hter K√∂rpertemperatur und Muskelsteifigkeit einherging (auch bekannt als malignes neuroleptisches Syndrom)
  • wenn Sie jemals abnorme Bewegungen der Zunge oder des Gesichtes (tardive Dyskinesie) versp√ľrt haben.
  • Sie sollten wissen, dass beide Zust√§nde durch diese Art von Arzneimitteln verursacht werden k√∂nnen.
  • wenn Sie wissen, dass Sie in der Vergangenheit eine niedrige Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen hatten (dies kann durch andere Arzneimittel verursacht worden sein oder andere Ursachen gehabt haben).
  • wenn Sie Diabetiker sind oder zu Diabetes mellitus neigen.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben oder auf Grund einer Behandlung von Herzkrankheiten zu niedrigem Blutdruck neigen.
  • wenn Sie an Epilepsie leiden.
  • wenn Sie an Schluckbeschwerden oder St√∂rungen im Magen- oder Darmbereich leiden, so dass Ihre F√§higkeit, zu schlucken oder Nahrung durch normale Darmbewegungen weiterzutransportieren, beeintr√§chtigt ist.
  • wenn Sie eine Erkrankung haben, die mit Durchfall einhergeht.
  • wenn Sie Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • wenn Sie eine verl√§ngerte und/oder schmerzhafte Erektion haben.
  • wenn Sie Schwierigkeiten haben, die K√∂rperkerntemperatur oder ein √úberhitzen zu kontrollieren.
  • wenn Sie anomal hohe Blutwerte des Hormons Prolaktin haben oder wenn Sie an einem m√∂glicherweise prolaktinabh√§ngigem Tumor leiden.
  • wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie Blutgerinnsel in der Vorgeschichte haben, weil Antipsychotika mit der Bildung von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht wurden.
  • Wenn Sie einen dieser Zust√§nde aufweisen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt/Ihrer √Ąrztin, da er/sie Ihre Dosierung vielleicht anpassen oder Sie eine Zeit lang beobachten m√∂chte.
  • Ihr Arzt kann m√∂glicherweise die Anzahl Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen √ľberpr√ľfen, da bei Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, sehr selten eine gef√§hrlich niedrige Anzahl einer bestimmten Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, die zur Bek√§mpfung von Infektionen ben√∂tigt werden, beobachtet wurde.

Das Arzneimittel kann zu einer Gewichtszunahme f√ľhren. Eine erhebliche Gewichtszunahme kann Ihre Gesundheit gef√§hrden. Ihr Arzt sollte regelm√§√üig Ihr Gewicht √ľberpr√ľfen.
Weil Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder die Verschlechterung eines vorbestehenden Diabetes mellitus bei Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, beobachtet wurde, sollte Ihr Arzt auf Anzeichen eines erhöhten Blutzuckerspiegels achten. Bei Patienten mit vorbestehendem Diabetes mellitus sollte der Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden.
W√§hrend einer Operation am Auge wegen einer Linsentr√ľbung (Katarakt, grauer Star) kann es vorkommen, dass sich die Pupille (der schwarze Kreis in der Mitte des Auges) nicht wie erforderlich erweitert. Auch kann die Iris (der farbige Teil des Auges) w√§hrend der Operation erschlaffen, was zu einer Sch√§digung des Auges f√ľhren kann. Wenn bei Ihnen eine Operation am Auge geplant ist, informieren Sie unbedingt Ihren Augenarzt dar√ľber, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel ist nicht zur Behandlung der Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren bestimmt.
Es ist nicht zur Behandlung von schizoaffektiven Störungen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bestimmt.
Dies ist so, weil nicht bekannt ist, ob das Präparat in diesen Altersgruppen sicher und wirksam ist.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Schwindel und Sehst√∂rungen k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel auftreten. Dies sollte bedacht werden, wenn volle Aufmerksamkeit erforderlich ist, z.B. beim F√ľhren eines Fahrzeuges oder beim Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaftshinweis

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie sollten dieses Arzneimittel w√§hrend einer Schwangerschaft nicht einnehmen, es sei denn, dies wurde mit Ihrem Arzt so vereinbart. Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Paliperidon im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit

Solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen, sollten Sie nicht stillen.

Dosierung von INVEGA 9mg Retardtabletten

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal ein.

Anwendung bei Erwachsenen

Die empfohlene Dosis f√ľr Erwachsene betr√§gt 6 mg, einmal t√§glich morgens einzunehmen. Allerdings kann die Dosis von Ihrem Arzt erh√∂ht oder verringert werden, bei Schizophrenie innerhalb des Dosisbereichs zwischen 3 mg und 12 mg einmal t√§glich und bei schizoaffektiven St√∂rungen innerhalb des Dosisbereichs zwischen 6 mg und 12 mg einmal t√§glich. Dies h√§ngt davon ab, wie gut das Arzneimittel bei Ihnen wirkt.

Anwendung bei Jugendlichen

Die empfohlene Anfangsdosis zur Behandlung der Schizophrenie betr√§gt f√ľr Jugendliche ab 15 Jahre 3 mg, einmal t√§glich morgens einzunehmen.
F√ľr Jugendliche, die 51 kg oder mehr wiegen, kann die Dosis innerhalb des Bereichs von 6 mg bis 12 mg einmal t√§glich erh√∂ht werden.
F√ľr Jugendliche, die weniger als 51 kg wiegen, kann die Dosis auf 6 mg einmal t√§glich erh√∂ht werden.
Ihr Arzt wird entscheiden, wie viel Sie einnehmen sollen. Dies hängt davon ab, wie gut das Arzneimittel bei Ihnen wirkt.

Patienten mit Nierenproblemen

Ihr Arzt kann die Dosis Ihres Arzneimittels je nach Ihrer individuellen Nierenfunktion anpassen.

√Ąltere Patienten

Ihr Arzt kann die Dosis Ihres Arzneimittels reduzieren, wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt in Verbindung. Es k√∂nnen Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit, abnormale K√∂rperbewegungen, Probleme beim Stehen und Gehen, durch niedrigen Blutdruck hervorgerufener Schwindel sowie abnormaler Herzschlag auftreten.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Haben Sie eine Dosis vergessen, so nehmen Sie die nächste Dosis am folgenden Tag ein. Wenn Sie zwei oder mehr Einnahmen vergessen haben, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, weil Sie dadurch die Wirkung des Arzneimittels verlieren werden. Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht absetzen, bevor Ihr Arzt dies anordnet, da Ihre Symptome zur√ľck-kehren k√∂nnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Nebenwirkungen

Psychopharmaka BildWie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie:

  • Blutgerinnsel in den Venen entwickeln, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen des Beines), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.
  • Demenz haben und bei Ihnen pl√∂tzlich eine Ver√§nderung Ihres geistigen Zustands auftritt oder Sie ein pl√∂tzliches Schw√§che- oder Taubheitsgef√ľhl in Gesicht, Armen oder Beinen, besonders auf einer Seite, oder eine undeutliche Sprache, selbst nur kurzfristig, entwickeln. Dies k√∂nnen Hinweise auf einen Schlaganfall sein.
  • Fieber, Muskelsteifheit, Schwei√üausbr√ľche oder eine Bewusstseinsminderung (eine Erkrankung, die „Malignes Neuroleptisches Syndrom“ genannt wird) bemerken. Eine sofortige medizinische Behandlung k√∂nnte erforderlich sein.
  • m√§nnlich sind und bei Ihnen eine langanhaltende oder schmerzhafte Erektion auftritt. Dies wird Priapismus genannt. Eine sofortige medizinische Behandlung k√∂nnte erforderlich sein.
  • unwillk√ľrliche, rhythmische Bewegungen der Zunge, des Mundes oder im Gesicht bemerken. Ein Absetzen von Paliperidon kann erforderlich sein.
  • schwere allergische Reaktionen, charakterisiert durch Fieber, Schwellungen im Mund, im Gesicht, an der Lippe oder an der Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag und manchmal Blutdruckabfall (bis hin zu einer ‚anaphylaktischen Reaktion‘) entwickeln

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Ein- und Durchschlafschwierigkeiten
  • Parkinsonismus: Dieser Zustand kann langsame oder gest√∂rte Bewegungen, Gef√ľhl von steifen oder festen Muskeln (dies macht Ihre Bewegungen ruckartig) und manchmal sogar ein Gef√ľhl des ‚ÄěEinfrierens“ und dann Wiederbeginn von Bewegungen einschlie√üen. Andere Anzeichen f√ľr Parkinsonismus schlie√üen einen langsamen, schlurfenden Gang, ein Zittern in Ruhe, verst√§rkte Speichelabsonderung und/oder vermehrten Speichelfluss sowie einen Verlust der Ausdrucksf√§higkeit des Gesichts ein.
  • Ruhelosigkeit
  • sich schl√§frig f√ľhlen oder unaufmerksam sein
  • Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Bronchitis, allgemeine Erk√§ltungssymptome, Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung, Harnwegsinfektion, grippe√§hnliches Gef√ľhl
  • Gewichtszunahme, gesteigerter Appetit, Gewichtsabnahme, verminderter Appetit
  • Erregungszustand (Manie), Reizbarkeit, Depression, Angst
  • Dystonie: Dies ist ein Zustand, der langsame oder anhaltende, unwillk√ľrliche Muskelkontraktionen einschlie√üt. Dies kann jeden Teil des K√∂rpers betreffen (was zu einer anomalen K√∂rperhaltung f√ľhren kann), allerdings betrifft Dystonie oft Teile des Gesichts einschlie√ülich anomaler Bewegungen der Augen, des Mundes, der Zunge oder des Kiefers.
  • Schwindel
  • Dyskinesie: Dies ist ein Zustand, der unwillk√ľrliche Muskelbewegungen einschlie√üt und wiederholte, krampfartige oder windende Bewegungen oder Zuckungen einschlie√üen kann.
  • Tremor (Zittern)
  • verschwommenes Sehen
  • eine Unterbrechung der Reizleitung zwischen den oberen und unteren Teilen des Herzens, anomale elektrische Reizleitung des Herzens, Verl√§ngerung des QT-Intervalls Ihres Herzens, langsamer Herzschlag, schneller Herzschlag
  • niedriger Blutdruck beim Aufstehen (daher k√∂nnen sich einige Personen, die das Arzneimittel einnehmen, beim pl√∂tzlichen Aufstehen oder Aufrichten schwach oder schwindelig f√ľhlen oder ohnm√§chtig werden), hoher Blutdruck
  • Halsschmerzen, Husten, verstopfte Nase
  • Bauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Erbrechen, √úbelkeit, Verstopfung, Durchfall, Verdauungsst√∂rung, Mundtrockenheit, Zahnschmerzen
  • erh√∂hte Leber-Transaminasen in Ihrem Blut
  • Juckreiz, Hautausschlag
  • Knochen- oder Muskelschmerzen, R√ľckenschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Aufh√∂ren der Monatsblutung
  • Fieber, Schw√§che, Ersch√∂pfung (M√ľdigkeit)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Lungenentz√ľndung, Atemwegsinfektion, Harnblaseninfektion, Ohrinfektion, Mandelentz√ľndung
  • verminderte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, verminderte Anzahl der Blutpl√§ttchen (Blutzellen, die helfen, eine Blutung zu stoppen), Blutarmut, verminderte Anzahl roter Blutk√∂rperchen
  • Das Arzneimittel kann zu einer Erh√∂hung Ihrer Werte des Hormons ‚ÄěProlaktin“ – nachgewiesen bei einem Bluttest – f√ľhren (dies kann Symptome hervorrufen, muss aber nicht). Wenn Symptome eines hohen Prolaktinwertes auftreten, k√∂nnen sie bei M√§nnern ein Anschwellen der Brustdr√ľsen, Schwierigkeiten eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten oder andere sexuelle Funktionsst√∂rungen einschlie√üen. Bei Frauen k√∂nnen sie Brustbeschwerden, Milchabsonderung aus den Br√ľsten, Ausbleiben einzelner Monatsblutungen oder andere Probleme mit dem Zyklus einschlie√üen.
  • Diabetes oder Verschlimmerung eines Diabetes, hoher Blutzuckerspiegel, zunehmender Taillenumfang, Appetitverlust, der zu einer Mangelern√§hrung und zu einer Verringerung des K√∂rpergewichts f√ľhrt, erh√∂hte Bluttriglyzeride (ein Fett)
  • Schlafst√∂rungen, Verwirrtheit, verminderter sexueller Antrieb, Orgasmusunf√§higkeit, Nervosit√§t, Albtr√§ume
  • tardive Dyskinesie (unkontrollierbare zuckende oder ruckartige Bewegungen Ihres Gesichts, Ihrer Zunge oder anderer Teile Ihres K√∂rpers). Teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie unwillk√ľrliche rhythmische Bewegungen der Zunge, des Mundes und Gesichts erleben. Ein Absetzen kann notwendig sein.
  • Kr√§mpfe (Anf√§lle), Ohnmachtsanfall, andauernder Drang zur Bewegung bestimmter K√∂rperteile, Schwindel beim Aufstehen, St√∂rung der Aufmerksamkeit, Sprachst√∂rungen, Verlust des Geschmacksinns oder anomales Geschmacksempfinden, vermindertes Empfinden der Haut f√ľr Schmerz und Ber√ľhrung, ein Gef√ľhl von Kribbeln, Stechen oder Taubheit der Haut
  • √úberempfindlichkeit der Augen gegen√ľber Licht, Augeninfektion oder Bindehautentz√ľndung, trockenes Auge
  • Gef√ľhl, sich zu drehen (Vertigo), Ohrger√§usche, Ohrenschmerzen
  • unregelm√§√üiger Herzschlag, anomale elektrische Ableitung des Herzens (Befunde im Elektrokardiogramm oder EKG), ein flatteriges oder pochendes Gef√ľhl in Ihrem Brustkorb (Palpitationen)
  • niedriger Blutdruck
  • Kurzatmigkeit, Keuchen, Nasenbluten
  • geschwollene Zunge, Magen- oder Darminfektion, Schluckbeschwerden, √ľberm√§√üige Bl√§hungen
  • erh√∂hte GGT (ein Leberenzym, das Gamma-Glutamyltransferase genannt wird) in Ihrem Blut, erh√∂hte Leberenzyme in Ihrem Blut
  • Nesselsucht, Haarausfall, Ekzem, Akne
  • ein Anstieg der CPK (Creatinin-Phosphokinase) in Ihrem Blut, eines Enzyms, das manchmal bei Muskelsch√§den freigesetzt wird, Muskelkr√§mpfe, Gelenksteifheit, Gelenkschwellung, Muskelschw√§che, Nackenschmerzen
  • Urininkontinenz, h√§ufiges Urinieren, Unf√§higkeit, zu Urinieren, Schmerzen beim Urinieren
  • Erektionsprobleme, Ejakulationsst√∂rung
  • Ausbleiben einzelner Monatsblutungen oder andere Probleme mit Ihrem Zyklus (Frauen), Milchabsonderung aus den Br√ľsten, sexuelle Funktionsst√∂rungen, Brustschmerzen, Brustbeschwerden
  • Schwellung des Gesichts, Mundes, der Augen oder Lippen, Schwellung des K√∂rpers, der Arme oder Beine
  • Sch√ľttelfrost, eine Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur
  • eine Ver√§nderung in Ihrer Art zu gehen
  • Durstgef√ľhl-Brustkorbschmerzen, Brustkorbbeschwerden, Unwohlsein
  • Sturz

Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Augeninfektion, Pilzinfektion der N√§gel, Hautinfektion, durch Milben hervorgerufene Hautentz√ľndung
  • gef√§hrlich niedrige Anzahl einer bestimmten Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, die zur Bek√§mpfung von Infektionen in Ihrem Blut ben√∂tigt werden
  • verminderte Anzahl einer Art von wei√üen Blutk√∂rperchen, die Sie vor Infektionen sch√ľtzen, verminderte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, verminderte Anzahl der Blutpl√§ttchen (Blutzellen, die helfen, eine Blutung zu stoppen), erh√∂hte Anzahl von Eosinophilen (bestimmte Art von wei√üen Blutk√∂rperchen) in Ihrem Blut
  • schwere allergische Reaktion, die durch Fieber, Schwellung von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag und manchmal Abfall des Blutdrucks gekennzeichnet ist, allergische Reaktion
  • Zucker im Urin
  • ungen√ľgende Aussch√ľttung eines Hormons, das die Urinmenge kontrolliert
  • lebensgef√§hrliche Komplikationen eines unkontrollierten Diabetes
  • gef√§hrlich √ľberm√§√üige Aufnahme von Wasser, niedriger Blutzuckerspiegel, verst√§rktes Trinken von Wasser, Anstieg des Cholesterinspiegels in Ihrem Blut
  • Emotionslosigkeit
  • Malignes Neuroleptisches Syndrom (Verwirrtheit, Einschr√§nkung oder Verlust des Bewusstseins, hohes Fieber und schwere Muskelsteifheit)
  • Bewusstlosigkeit, Gleichgewichtsst√∂rung, anomale Koordination
  • Probleme mit den Blutgef√§√üen im Gehirn, Koma durch unkontrollierten Diabetes, unempf√§nglich f√ľr Reize, Bewusstseinseinschr√§nkung, Kopfwackeln
  • Glaukom (erh√∂hter Augeninnendruck), √úberempfindlichkeit der Augen gegen√ľber Licht, verst√§rkter Tr√§nenfluss, R√∂tung der Augen, Probleme mit der Bewegung Ihrer Augen, Augenrollen
  • Vorhofflimmern (ein anomaler Herzrhythmus), schneller Herzschlag nach dem Aufstehen
  • Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen des Beines), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.
  • verminderte Sauerstoffversorgung in Teilen Ihres K√∂rpers (wegen vermindertem Blutfluss), Err√∂ten
  • Atemschwierigkeiten w√§hrend des Schlafens (Schlaf-Apnoe), schnelle, flache Atmung
  • Lungenentz√ľndung, die durch ein versehentliches Einatmen von Nahrung in die Lunge verursacht wird, Verengung der Atemwege, Stimmst√∂rung
  • eine Blockierung im Darm, Stuhlinkontinenz, sehr harter Stuhl, Aufh√∂ren der Darmbewegungen, was zur Blockierung im Darm f√ľhrt
  • Gelbf√§rbung der Haut und der Augen (Gelbsucht)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • schwere allergische Reaktion mit Schwellung, die den Rachen betreffen und zu Schwierigkeiten beim Atmen f√ľhren kann
  • Verdickung der Haut, Ekzem, trockene Haut, Hautr√∂tung, Farbver√§nderungen der Haut, schuppige, juckende (Kopf-)Haut, Schuppen
  • Zerst√∂rung von Muskelfasern und Schmerzen in den Muskeln (Rhabdomyolyse), anomale K√∂rperhaltung
  • Priapismus (eine anhaltende Erektion, wodurch ein chirurgisches Eingreifen erforderlich sein kann)
  • Brustbildung bei M√§nnern, Vergr√∂√üerung Ihrer Brustdr√ľsen, Milchabsonderung aus den Br√ľsten, vaginaler Ausfluss
  • versp√§teter Beginn der Monatsblutungen, Brustvergr√∂√üerung
  • Brustkorbbeschwerden
  • sehr niedrige K√∂rpertemperatur, ein Absinken der K√∂rpertemperatur
  • Symptome von Arzneimittel-Entzug

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Lungenstauung
  • erh√∂htes Insulin (ein Hormon zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels) in Ihrem Blut

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Anwendung eines anderen Arzneimittels beobachtet, das Risperidon enth√§lt und dem Paliperidon sehr √§hnlich ist. Daher k√∂nnen diese auch bei dem Arzneimittel auftreten: verschiedene Arten von Problemen mit den Blutgef√§√üen im Gehirn und knisternde Lungenger√§usche. Es k√∂nnen auch Probleme am Auge w√§hrend einer Katarakt-Operation auftreten. Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen oder eingenommen haben, kann es w√§hrend einer Katarakt-Operation zu einem Zustand kommen, der intraoperatives Floppy Iris Syndrom (IFIS) genannt wird. Wenn bei Ihnen eine Katarakt-Operation notwendig ist, informieren Sie unbedingt Ihren Augenarzt dar√ľber, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen oder eingenommen haben.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Jugendlichen

Bei Jugendlichen traten im Allgemeinen die gleichen Nebenwirkungen auf wie bei Erwachsenen, mit Ausnahme folgender Nebenwirkungen, die häufiger auftraten:

  • sich schl√§frig f√ľhlen oder unaufmerksam sein
  • Parkinsonismus: Dieser Zustand kann langsame oder gest√∂rte Bewegungen, Gef√ľhl von steifen oder festen Muskeln (dies macht Ihre Bewegungen ruckartig) und manchmal sogar ein Gef√ľhl des ‚ÄěEinfrierens“ und dann Wiederbeginn von Bewegungen einschlie√üen. Andere Anzeichen f√ľr Parkinsonismus schlie√üen einen langsamen, schlurfenden Gang, ein Zittern in Ruhe, verst√§rkte Speichelabsonderung und/oder vermehrten Speichelfluss sowie einen Verlust der Ausdrucksf√§higkeit des Gesichts ein.
  • Gewichtszunahme
  • allgemeine Erk√§ltungssymptome
  • Ruhelosigkeit
  • Tremor (Zittern)
  • Magenschmerzen
  • Milchabsonderung aus den Br√ľsten bei M√§dchen
  • Anschwellen der Br√ľste bei Jungen
  • Akne
  • Sprachst√∂rungen
  • Magen- oder Darminfektion
  • Nasenbluten
  • Ohrinfektion
  • erh√∂hte Bluttriglyzeride (ein Fett)
  • Gef√ľhl, sich zu drehen (Drehschwindel)

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu kl√§ren, ob eine Wechselwirkung f√ľr Sie tats√§chlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker k√∂nnen Ihre individuellen Risikofaktoren f√ľr eine Wechselwirkung absch√§tzen. Falls notwendig k√∂nnen Arzt oder Apotheker entsprechende Ma√ünahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen „INVEGA 9mg Retardtabletten“ und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu kl√§ren, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit „INVEGA 9mg Retardtabletten“ kommen kann.

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 26. März 2023 Р10:52 Uhr von Alex, Webmaster psychopharmakon.de.

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