Haldol Beipackzettel und Nebenwirkungen

Haldol Beipackzettel Zu Haldol Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Anwendungsgebiete von Haloperidol 1mg Tabletten Das Pr√§parat…

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Haldol Beipackzettel

Zu Haldol Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen.

Medikament Tabeletten Bild

Anwendungsgebiete von Haloperidol 1mg Tabletten

Das Präparat ist ein Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptikum).
Es wird angewendet bei

  • seelischen Erkrankungen, die sich durch Symptome wie Wahn, Sinnest√§uschungen, Denkst√∂rungen und Ich-St√∂rungen √§u√üern (akute und chronische schizophrene Syndrome)
  • psychischen Erkrankungen aufgrund eines organischen Leidens (organisch bedingte Psychosen)
  • Zust√§nden, die durch krankhaft gehobene Stimmung und Antrieb gekennzeichnet sind (akute manische Syndrome)
  • akuten seelisch-k√∂rperlichen (psychomotorischen) Erregungszust√§nden.
  • Nach Aussch√∂pfen aller anderen Behandlungsm√∂glichkeiten kann das Arzneimittel au√üerdem angezeigt sein bei
  • krankhaften Muskelzuckungen (Tic-Erkrankungen wie z. B. Gilles-de-la-Tourette-Syndrom)
  • Erbrechen.Kinder ab 3 Jahren: ausschlie√ülich zur Behandlung von Tic-Erkrankungen.

Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Haloperidol 1mg Tabletten

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Haloperidol, andere Butyrophenone (Wirkstoffgruppe, zu der Haloperidol geh√∂rt) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden.
  • wenn bei Ihnen in der Vorgeschichte ein malignes Neuroleptika-Syndrom nach der Anwendung von Haloperidol aufgetreten ist.
  • von Kindern unter 3 Jahren.

Patientenhinweis

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,

  • bei akuten Vergiftungen durch Alkohol, Schmerzmittel (Opioide), Schlafmittel (Hypnotika) oder zentrald√§mpfende Psychopharmaka.
  • wenn bei Ihnen eine Sch√§digung von Leber oder Nieren vorliegt (Leber- oder Niereninsuffizienz).
  • wenn Ihr Kaliumspiegel im Blut stark erniedrigt ist (Hypokali√§mie) oder andere Elektrolytst√∂rungen vorliegen.
  • wenn Ihr Herzschlag verlangsamt ist (Bradykardie).
  • wenn Sie an sehr niedrigem Blutdruck (schwere Hypotonie) bzw. Blutdruckabfall beim Wechsel vom Liegen zum Stehen (orthostatische Dysregulation) leiden.
  • wenn bei Ihnen Risikofaktoren f√ľr ein verl√§ngertes QT-Intervall im EKG, wie angeborenes langes QT-Syndrom oder andere klinisch signifikante Vorsch√§digungen des Herzens vorliegen (kardiale St√∂rungen, insbesondere Erregungsleitungsst√∂rungen, Arrhythmien), QT-Verl√§ngerung in der Familiengeschichte, gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall im EKG verl√§ngern oder eine Hypokali√§mie/Elektrolytst√∂rungen hervorrufen k√∂nnen.
  • wenn Sie an speziellen Geschw√ľlsten erkrankt sind (prolaktinabh√§ngigen Tumoren, z. B. Brust-Tumoren).
  • wenn bei Ihnen eine depressive Erkrankung vorliegt.
  • wenn Sie an Erkrankungen der blutbildenden Organe leiden.
  • wenn bei Ihnen in der Vorgeschichte ein malignes Neuroleptika-Syndrom nach Anwendung anderer Neuroleptika aufgetreten ist.
  • wenn Sie an hirnorganischen Erkrankungen oder Epilepsie leiden.
  • wenn bei Ihnen eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) vorliegt.
  • Erh√∂hte Mortalit√§t bei √§lteren Menschen mit Demenz-Erkrankungen
  • Bei √§lteren Menschen mit Demenz-Erkrankungen, die mit Antipsychotika behandelt wurden, wurde ein geringer Anstieg in der Anzahl der Todesf√§lle im Vergleich mit denjenigen, die keine Antipsychotika einnahmen, berichtet.

Seien Sie (auch) besonders vorsichtig,

  • wenn Sie ein erh√∂htes Schlaganfall-Risiko oder eine vor√ľbergehende Verringerung der Blutversorgung des Gehirns haben.
  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.

Patienten/Pflegepersonal sollten dazu angehalten werden, dass sie Anzeichen f√ľr ein m√∂gliches zerebrovaskul√§res Ereignis wie pl√∂tzliche Erschlaffung, Taubheit in Gesicht, Armen oder Beinen sowie Sprach- oder Sehst√∂rungen unverz√ľglich an den behandelnden Arzt berichten sollen. Unverz√ľglich sind alle Behandlungsm√∂glichkeiten oder ein Abbruch der Therapie mit Haloperidol in Betracht zu ziehen.

Weitere Hinweise

Patienten mit einer Geschwulst des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom) sowie Patienten mit eingeschr√§nkter Nieren-, Herz- oder Gehirnfunktion zeigen h√§ufiger einen Blutdruckabfall nach Gabe von Haloperidol und sollten deshalb sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Vor einer Behandlung mit Haloperidol ist das Blutbild (einschließlich des Differentialblutbildes sowie der Thrombozytenzahl) zu kontrollieren. Bei abweichenden Blutwerten darf eine Behandlung mit Haloperidol nur bei zwingender Notwendigkeit und unter häufigen Blutbildkontrollen erfolgen. Ein bestehender erniedrigter Kaliumspiegel (Hypokaliämie) ist vor Behandlungsbeginn auszugleichen.
Auch die Nieren- und Leberfunktion sowie die Kreislaufsituation des Patienten sollten vom Arzt w√§hrend der Behandlung in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberwacht werden. Ein Ausgangs-EKG sowie -EEG (Herz- bzw. Hirnstrombild) sollten f√ľr sp√§tere Verlaufskontrollen vorliegen.

Herz-Kreislauf-System

H√§ufig treten, vor allem zu Beginn der Behandlung, Kreislaufst√∂rungen wie Blutdruckabfall, insbesondere beim Wechsel vom Liegen zum Stehen, sowie Beschleunigung des Herzschlags auf. Mitunter wurde √ľber Herzrasen (Tachykardie) berichtet.

Sehr selten wurde w√§hrend der Anwendung von Haloperidol √ľber eine Ver√§nderung in der Herzstromkurve (Verl√§ngerung des QT-Intervalls im EKG) und/oder Herzrhythmusst√∂rungen (ventrikul√§re Arrhythmien/Torsade de pointes) berichtet, des Weiteren √ľber seltene pl√∂tzliche Todesf√§lle. Dies kann bei der Verabreichung hoher Dosen und bei daf√ľr besonders empf√§nglichen Patienten h√§ufiger auftreten.

Informieren Sie in diesen Fällen bitte umgehend Ihren behandelnden Arzt, da die Behandlung mit Haloperidol abgebrochen werden muss.
Bei Patienten, die Risikofaktoren f√ľr eine QT-Verl√§ngerung (langes QT-Syndrom, Hypokali√§mie, Elektrolytst√∂rungen, Herzgef√§√üerkrankungen, QT-Verl√§ngerung in der Familiengeschichte) aufweisen, oder bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall im EKG verl√§ngern, ist Vorsicht geboten, insbesondere wenn Haloperidol injiziert wird. Das Risiko einer QT-Verl√§ngerung und/oder ventrikul√§rer Arrhythmien (schwere Herzrhythmusst√∂rungen) kann bei h√∂herer Dosierung oder wenn Haloperidol gespritzt wird, insbesondere in die Vene, erh√∂ht sein. Bei Verabreichung von Haloperidol in die Vene sollte eine kontinuierliche EKG-√úberwachung zur Erkennung einer QT-Intervall-Verl√§ngerung und ernster (schwerer) Herzrhythmusst√∂rungen durchgef√ľhrt werden.

Malignes neuroleptisches Syndrom

Unter der Behandlung mit Neuroleptika, zu denen auch Haloperidol geh√∂rt, kann es zu einem lebensbedrohlichen Zustand (malignes neuroleptisches Syndrom) mit hohem Fieber (> 40¬įC), Muskelstarre mit Anstieg der Kreatin-Kinase (CK) in Blut und Harn und St√∂rungen des vegetativen Nervensystems (Herzjagen, Bluthochdruck, Bewusstlosigkeit bis zum Koma) kommen. Da eine weitere Neuroleptikum-Gabe einen lebensbedrohlichen Ausgang haben kann, ist das sofortige Absetzen der Medikation und umgehende √§rztliche Behandlung erforderlich.
Sollten unter der Behandlung mit Haloperidol hohes Fieber, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentz√ľndungen, Halsschmerzen oder eitrige Angina sowie grippe√§hnliche Symptome auftreten (insbesondere wenn diese Symptome innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Haloperidol-Behandlung auftreten), sollte keine Selbstmedikation mit Schmerzmitteln o. √§. durchgef√ľhrt, sondern umgehend der behandelnde Arzt aufgesucht werden.

Spätdyskinesien

Nach zumeist l√§ngerer und hochdosierter Behandlung oder nach Abbrechen der Behandlung kann es zu anhaltenden St√∂rungen des Bewegungsablaufs kommen (z. B. unwillk√ľrliche Vorw√§rtsbewegungen vor allem im Bereich von Kiefer- und Gesichtsmuskulatur, aber auch unwillk√ľrliche Bewegungen an Armen und Beinen, sogenannte Sp√§tdyskinesien). Sollten erste Anzeichen, vor allem im Bereich des Mundes, Kiefers und der Finger auftreten, ist ein Absetzen der Therapie zu erw√§gen. Bei Behandlung mit Haloperidol √ľber l√§ngere Zeit k√∂nnen Sp√§tdyskinesien verschleiert sein und erst nach Beendigung der Behandlung in Erscheinung treten.

Obgleich das Vorherrschen von sogenannten Sp√§tdyskinesien (anhaltende St√∂rungen des Bewegungsablaufs) noch nicht hinreichend erforscht ist, scheint es so, dass √§ltere Patienten, insbesondere √§ltere Frauen, daf√ľr besonders empf√§nglich sind. Das Risiko von Sp√§tdyskinesien und besonders das der Irreversibilit√§t nimmt vermutlich mit der Therapiedauer und der H√∂he der neuroleptischen Dosierung zu. Allerdings kann sich eine Sp√§tdyskinesie auch schon nach kurzer Behandlungsdauer und niedriger Dosierung entwickeln. Die neuroleptische Behandlung selbst kann die Symptome einer beginnenden Sp√§tdyskinesie zun√§chst maskieren. Nach Absetzen der Medikation tritt diese dann sichtbar in Erscheinung.
Machen Sie Ihren Arzt sofort auf Muskelkrämpfe im Mund- und Gesichtsbereich sowie an Armen und Beinen aufmerksam, auch wenn diese erst nach Beendigung der Behandlung mit Haloperidol auftreten.
Unwillk√ľrliche Bewegungen (extrapyramidalmotorische Symptome)
Wie bei allen Neuroleptika kann es zu extrapyramidalen Symptomen kommen, z. B. Zittern, Steifheit, vermehrtem Speichelfluss, Bewegungsverlangsamung, innerer Unruhe und Verkrampfungen und Fehlhaltungen (akute Dystonie).

Sehr h√§ufig kommt es bei der Behandlung mit Haloperidol – vor allem in den ersten Tagen und Wochen – zu sogenannten Fr√ľhdyskinesien in Form von Muskelverspannungen und St√∂rungen des Bewegungsablaufs (z. B. krampfartiges Herausstrecken der Zunge, Verkrampfung der Schlundmuskulatur, Schiefhals, Kiefermuskelkr√§mpfe, Blickkr√§mpfe, Versteifung der R√ľckenmuskulatur). St√∂rungen wie bei der Parkinson-Krankheit (Zittern, Steifheit) und Bewegungsdrang mit der Unf√§higkeit, ruhig zu sitzen (Akathisie), treten im Allgemeinen sp√§ter auf. Kinder entwickeln bereits bei niedrigen Dosierungen derartige St√∂rungen. In diesen F√§llen kann der Arzt die Dosis verringern und/oder auch ein Gegenmittel verabreichen, das diesen Nebenwirkungen sofort entgegenwirkt. Dieses Gegenmittel sollte jedoch nur im Bedarfsfall und nicht routinem√§√üig verabreicht werden.

Krampfanfälle

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit organischen Hirnsch√§den, arteriosklerotischen Hirngef√§√üerkrankungen und Neigung zu Krampfanf√§llen (in der Vorgeschichte, z. B. bei Alkoholentzug), da Haloperidol die Schwelle f√ľr das Auftreten von Krampfanf√§llen senkt und gro√üe Anf√§lle auftreten k√∂nnen. Epileptiker sollten nur unter Beibehaltung der Mittel zur Verhinderung von Krampfanf√§llen mit Haloperidol behandelt werden.

Leber- und Gallenwege

Haloperidol wird in der Leber verstoffwechselt. Daher ist bei Patienten mit Lebererkrankungen Vorsicht geboten. Gelegentlich wurde √ľber vor√ľbergehende Erh√∂hung der Leberenzymaktivit√§ten, sehr selten auch √ľber Leberentz√ľndungen (meist mit Abflussst√∂rungen der Galle einhergehend), berichtet.

Endokrine Dr√ľsen

Thyroxin (ein Hormon, das in der Schilddr√ľse gebildet wird) kann die Nebenwirkungsrate von Haloperidol steigern. Eine antipsychotische Therapie mit Haloperidol soll bei Patienten mit Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) nur mit gro√üer Vorsicht und nur bei ausreichender Behandlung der Schilddr√ľsenfunktionsst√∂rung durchgef√ľhrt werden.
Hormonelle Effekte antipsychotischer Arzneimittel beinhalten eine erh√∂hte Aussch√ľttung von Prolaktin (ein Hormon aus der Hirnanhangsdr√ľse). Dies f√ľhrt zu St√∂rungen der Regelblutung, Absonderung von Milch aus der Brust bei der Frau oder Anschwellen der Brust beim Mann.

Obwohl noch keine aussagekräftigen Ergebnisse klinischer und epidemiologischer Studien vorliegen, ist bei Patienten mit entsprechender Vorgeschichte Vorsicht geboten.
Sehr selten wurden Störungen des Zuckerhaushaltes und des Salz-/Wasserhaushaltes (Schwartz-Bartter-Syndrom) berichtet.

Zus√§tzlich zu ber√ľcksichtigende Umst√§nde

Bei Schizophrenie kann das Ansprechen auf die Behandlung mit antipsychotischen Arzneimitteln verzögert einsetzen. Ebenso können die Symptome nach Absetzen der Medikation einige Wochen oder Monate nicht erkennbar sein. Nach abruptem Absetzen hoher Dosen antipsychotischer Arzneimittel wurden in sehr seltenen Fällen akute Entzugssymptome wie Übelkeit, Erbrechen und Schlaflosigkeit berichtet. Es kann zu einem Rezidiv kommen und ein allmähliches Absetzen wird empfohlen.
Wie bei allen antipsychotischen Arzneimitteln sollte Haloperidol bei schweren depressiven Erkrankungen nicht allein eingesetzt werden. Bei gleichzeitiger Depression und Psychose kann Haloperidol mit einem Medikament zur Behandlung der Depression kombiniert werden.

Sollten Sie Anzeichen einer der anderen oben geschilderten, schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, so rufen Sie bitte ebenfalls den n√§chsten erreichbaren Arzt zu Hilfe. Bei anderen unerw√ľnschten Wirkungen sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt √ľber entsprechende Gegenma√ünahmen.

Kinder und Jugendliche

Da Kinder bereits bei niedrigen Dosen Störungen des Bewegungsablaufs entwickeln, ist bei Kindern bis 12 Jahre, die mit Haloperidol behandelt werden, Vorsicht geboten.
Verf√ľgbare Daten zur Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen weisen auf ein Risiko f√ľr extrapyramidale Symptome, einschlie√ülich versp√§tet eintretenden motorischen St√∂rungen (tardive Dyskinesien), und Sedierung hin. Es liegen keine Langzeit-Daten zur Sicherheit vor.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren.
Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrst√ľchtigkeit noch weiter verschlechtert!
Daher sollten das F√ľhren von Fahrzeugen, das Bedienen von Maschinen oder sonstige gefahrvolle T√§tigkeiten – zumindest w√§hrend der ersten Zeit der Behandlung – ganz unterbleiben. Die Entscheidung in jedem Einzelfall trifft der behandelnde Arzt unter Ber√ľcksichtigung der individuellen Reaktion und der jeweiligen Dosierung.

Schwangerschaftshinweis

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Der Eintritt einer Schwangerschaft w√§hrend der Behandlung mit Haloperidol sollte nach M√∂glichkeit vermieden werden. Daher sollte vor Behandlungsbeginn ein Schwangerschaftstest vorgenommen werden. W√§hrend der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverh√ľtende Ma√ünahmen durchzuf√ľhren.
In der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Haloperidol nur einnehmen, wenn Ihr behandelnder Arzt dies f√ľr zwingend erforderlich h√§lt, da √ľber die Sicherheit von Haloperidol in der Schwangerschaft keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen. Tierexperimentelle Untersuchungen haben Hinweise auf Fruchtsch√§digungen ergeben.
Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Haloperidol im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit

Haloperidol geht in die Muttermilch √ľber. Bei gestillten Kindern, deren M√ľtter Haloperidol erhielten, wurden unwillk√ľrliche Bewegungsst√∂rungen (extrapyramidalmotorische Symptome) beobachtet. Daher sollten Sie unter einer Haloperidol-Behandlung nicht stillen.

Dosierung von Haloperidol 1mg Tabletten

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dieses Arzneimittel eignet sich vor allem f√ľr die niedrig dosierte Behandlung.
Dosis, Darreichungsform und Dauer der Anwendung m√ľssen an das Anwendungsgebiet, die Schwere der Krankheit und die individuelle Reaktionslage (das Ansprechen des einzelnen Patienten auf das Arzneimittel) angepasst werden. Grunds√§tzlich sollte die niedrigste noch wirksame Dosis gegeben werden.
Bei ambulanter Therapie (Behandlung au√üerhalb des Krankenhauses) wird mit einer niedrigen Dosierung begonnen. Bei station√§rer Therapie (Behandlung im Krankenhaus) kann mit h√∂heren Anfangsdosen ein rascherer Wirkungseintritt erzielt werden. Abrupte Dosis√§nderungen erh√∂hen das Nebenwirkungsrisiko. Nach einer l√§ngerfristigen Therapie muss der Dosisabbau in sehr kleinen Schritten √ľber einen gro√üen Zeitraum hinweg erfolgen.

Die Erhaltungsdosis ist die tägliche Menge Haloperidol, die auf längere Dauer angewendet wird, nachdem die akuten Krankheitszeichen sich gebessert haben.
Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da dsa Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann. Soweit möglich, werden täglich 3 Einzeldosen gegeben, bei höheren Dosierungen auch mehr.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Seelische Erkrankungen, die sich durch Symptome wie Wahn, Sinnestäuschungen, Denkstörungen und Ich-Störungen äußern (akute und chronische schizophrene Syndrome)
Beginn mit 5 – 10 mg Haloperidol (entsprechend 5 – 10 Tabletten) pro Tag; eine Tagesdosis von 30 mg Haloperidol sollte in der Regel nicht √ľberschritten werden. In bestimmten F√§llen ist eine Steigerung auf h√∂chstens 100 mg Haloperidol pro Tag in geeigneten Darreichungsformen m√∂glich. Nach Abklingen akuter Krankheitszeichen betr√§gt die Erhaltungsdosis 3 – 15 mg Haloperidol (entsprechend 3 – 15 Tabletten) pro Tag, bei schlecht auf die Behandlung ansprechenden Patienten auch mehr.

Psychische Erkrankungen aufgrund eines organischen Leidens (organisch bedingte Psychosen)

Beginn mit 1 – 5 mg Haloperidol (entsprechend 1 – 5 Tabletten) pro Tag; eine Tagesdosis von 20 mg Haloperidol sollte in der Regel nicht √ľberschritten werden. Im extremen Ausnahmefall ist eine Steigerung auf h√∂chstens 100 mg Haloperidol pro Tag m√∂glich. Sollte eine Erhaltungsdosis notwendig sein, so betr√§gt diese im Allgemeinen 3 – 15 mg (entsprechend 3 – 15 Tabletten) Haloperidol pro Tag.
Zustände, die durch krankhaft gehobene Stimmung und Antrieb gekennzeichnet sind (akute manische Syndrome)
Beginn mit 5 – 10 mg Haloperidol (entsprechend 5 – 10 Tabletten) pro Tag; eine Tagesh√∂chstdosis von 30 mg Haloperidol sollte in der Regel nicht √ľberschritten werden. Nur im extremen Ausnahmefall sollte eine Steigerung auf h√∂chstens 100 mg Haloperidol pro Tag erfolgen. Die Erhaltungsdosis betr√§gt 3 – 5 mg Haloperidol (entsprechend 3 – 5 Tabletten) pro Tag, bei schlecht auf die Behandlung ansprechenden Patienten auch mehr.

Akute seelisch-körperliche (psychomotorische) Erregungszustände

Beginn mit 5 – 10 mg (entsprechend 5 – 10 Tabletten) Haloperidol pro Tag; eine Tagesh√∂chstdosis von 30 mg Haloperidol sollte in der Regel nicht √ľberschritten werden. Die Tagesdosis sollte auch hier nur im extremen Ausnahmefall auf h√∂chstens 100 mg Haloperidol pro Tag gesteigert werden.
Krankhafte Muskelzuckungen (Tic-Erkrankungen)
Beginn mit 1 mg Haloperidol (entsprechend 1 Tablette) pro Tag, Steigerung auf höchstens 20 mg Haloperidol pro Tag. In einzelnen Fällen sind höhere Dosen möglich. Bei Kindern ab 3 Jahren Beginn mit 0,025 mg Haloperidol/kg Körpergewicht pro Tag, Steigerung auf höchstens 0,2 mg Haloperidol/kg Körpergewicht pro Tag, jeweils in geeigneten Darreichungsformen.
Erbrechen
1 – 3 mg Haloperidol pro Tag.

Dosierung bei älteren Patienten

Bei älteren Patienten, insbesondere bei solchen mit Hirnleistungsstörungen, kann im Allgemeinen mit niedrigeren Dosen eine Wirkung erzielt werden. Daher bei allen genannten Krankheitsbildern Beginn mit Einzeldosen von 0,5 Р1,5 mg Haloperidol pro Tag in geeigneten Darreichungsformen.

Hinweis

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Lithium und Haloperidol sollten beide Arzneimittel so niedrig wie möglich dosiert werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Haloperidol bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erwiesen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

Eine nur geringf√ľgige √úberdosierung, z. B. wenn Sie eine Einzelgabe versehentlich doppelt eingenommen haben, hat normalerweise keine Auswirkungen auf die weitere Einnahme, d. h. Sie nehmen Haloperidol danach so ein wie sonst auch.
Folgende Symptome können Anzeichen einer Überdosierung sein:
Bei Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen k√∂nnen insbesondere die in Kategorie „Nebenwirkungen“ beschriebenen Nebenwirkungen verst√§rkt auftreten:

  • unwillk√ľrliche Bewegungsst√∂rungen (extrapyramidale St√∂rungen) wie Muskelkr√§mpfe im Bereich von Mund, Gesicht, Rachen, Augen, Hals, Kehlkopf
  • Bewusstseinstr√ľbungen (Somnolenz bis Koma), Verwirrtheits- und Erregungszust√§nde
  • zerebrale Krampfanf√§lle
  • St√∂rungen der K√∂rperw√§rmeregulation (Hyperthermie oder Hypothermie)
  • zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, zu schneller oder zu langsamer Herzschlag, Ver√§nderungen des EKG (PQ-, QT-Intervallverl√§ngerung, Torsade de pointes), Herz- und Kreislaufversagen
  • verschwommenes Sehen, Erh√∂hung des Augeninnendrucks, Verringerung der Darmmotilit√§t, Harnverhalt
  • Atemdepression, Atemstillstand, Aspiration, blau-rote F√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose), Lungenentz√ľndung

Verständigen Sie bei Überdosierung sofort den nächsten erreichbaren Arzt, damit er eine intensivmedizinische Behandlung einleiten kann!

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Bitte nehmen Sie Ihr Arzneimittel weiter so ein, wie es vom Arzt verordnet wurde. Keinesfalls d√ľrfen Sie eine vergessene Dosis durch die Einnahme einer doppelten Dosis ausgleichen.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen

Sollten Sie die Behandlung abbrechen wollen, so besprechen Sie dieses bitte vorher mit Ihrem Arzt. Beenden Sie nicht eigenmächtig die medikamentöse Behandlung, weil der Erfolg der Therapie dadurch gefährdet werden könnte.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Psychopharmaka BildWie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Im unteren Dosierungsbereich (1 – 2 mg t√§glich) sind Nebenwirkungen durch Haloperidol vergleichsweise selten, gering ausgepr√§gt und vor√ľbergehend. Bei h√∂heren Dosen treten manche Nebenwirkungen h√§ufiger auf. Beschwerden im Bereich des Nervensystems (neurologische Symptome) sind dabei vorherrschend.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Unruhe, Schlaflosigkeit
  • St√∂rungen des Bewegungsablaufs (z. B. krampfartiges Herausstrecken der Zunge, Verkrampfung der Schlundmuskulatur, Schiefhals, Kiefermuskelkr√§mpfe, Blickkr√§mpfe, Versteifung der R√ľckenmuskulatur), bekannt als ‚Äěextrapyramidale Symptome“, anomale √ľberm√§√üige Bewegungen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • psychotische St√∂rung, Depression
  • Zittern, erh√∂hter Muskeltonus, St√∂rung des Muskeltonus, Schl√§frigkeit, verlangsamte Bewegungen, Schwindel, √ľberm√§√üiger Bewegungsdrang (Akathisie), Bewegungsst√∂rung, Bewegungsarmut, Sp√§tdyskinesie, Kopfschmerz
  • Sehst√∂rung, Blickkr√§mpfe (Oculogyrische Krise)
  • Blutdruckabfall, insbesondere beim Wechsel vom Liegen zum Stehen, anomal niedriger Blutdruck
  • Verstopfung, Mundtrockenheit, vermehrter Speichelfluss, Erbrechen, √úbelkeit
  • anomaler Leberfunktionstest
  • Hautausschlag
  • Harnverhalt
  • Erektionsst√∂rung
  • Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen
  • Hypersensibilit√§t
  • Verwirrtheit
  • Krampfanfall
  • Atemnot
  • Durchfall, Appetitverlust, Sodbrennen, St√∂rungen im Verdauungstrakt (Dyspepsie)
  • Leberentz√ľndung, Gelbsucht
  • Lichtempfindlichkeitsreaktion, Nesselsucht, Juckreiz, vermehrtes Schwitzen, allergische Hautreaktion
  • Fl√ľssigkeitsansammlung, erh√∂hte K√∂rpertemperatur

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Bronchialkrampf
  • Verl√§ngerung des QT-Intervalls im Elektrokardiogramm

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Fehlen bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen, Verminderung aller Blutzellen, Verminderung der Blutpl√§ttchen, Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen
  • √úberempfindlichkeitsreaktion
  • erh√∂hter Blutspiegel des antidiuretischen Hormon
  • niedriger Blutzuckerspiegel
  • Herzrhythmusst√∂rungen (Torsade de pointes, Kammerflimmern, ventrikul√§re Tachykardie, Extrasystolen)
  • Stimmritzenkrampf, Fl√ľssigkeitsansammlung am Kehlkopf
  • lebensbedrohliche Darml√§hmung (paralytischer Ileus)
  • akutes Leberversagen, Abflussst√∂rung der Gallenfl√ľssigkeit
  • bestimmte Gef√§√üentz√ľndung (leukozytoplastische Vaskulitis), Hautentz√ľndung, die mit einem Absch√§len der oberen Hautschicht einhergeht
  • Zerfall der Skelettmuskelzellen (Rhabdomyolyse)
  • √ľberm√§√üig langanhaltende Erektion, Brustvergr√∂√üerung beim Mann
  • pl√∂tzliches Ableben, Fl√ľssigkeitsansammlung im Gesicht, erniedrigte K√∂rpertemperatur

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der Daten nicht abschätzbar)

  • Erh√∂hung bestimmter Blutk√∂rperchen (Eosinophilie)
  • erh√∂hter Blutspiegel des Hormons Prolaktin
  • vermindertes sexuelles Empfinden, Verlust des sexuellen Empfindens, Ruhelosigkeit
  • motorische Dysfunktion, unfreiwillige Muskelkontraktionen, malignes neuroleptisches Syndrom, Augenzittern (Nystagmus), St√∂rungen wie bei der Parkinson-Krankheit, Sedierung
  • verschwommenes Sehen
  • Herzrasen (Tachykardie)
  • Blutgerinnsel in den Venen (siehe auch Hinweis weiter unten)
  • Kieferklemme, Schiefhals, Muskelsteifheit / muskuloskelettale Steifheit, Muskelkr√§mpfe, Muskelzuckungen
  • Ausbleiben der Regelblutung, Brustbeschwerden, Brustschmerzen, Absonderung von Milch aus der Brust, St√∂rung der Regelblutung, sexuelle St√∂rung, Menstruationsbeschwerden, verl√§ngerte/verst√§rkte Regelblutung
  • Gangunsicherheit
  • Andere zentralnerv√∂se Beschwerden
  • M√ľdigkeit kann insbesondere zu Beginn der Behandlung auftreten, ferner auch Unruhe, Erregung, Benommenheit, depressive Verstimmung (insbesondere bei Langzeitbehandlung), Gleichg√ľltigkeit und Antriebsschw√§che (Lethargie), Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen, seltener Zeichen von Erregung und Verwirrtheit (delirante Symptome) – insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter anderer Wirkstoffe (anticholinerg wirkende Substanzen) – oder vom Gehirn ausgehende Krampfanf√§lle, starke Schwankungen der K√∂rpertemperatur sowie Sprach-, Ged√§chtnis- und Schlafst√∂rungen.

Vegetatives Nervensystem

Gelegentlich kann es bei hoher Dosierung zu vegetativen Begleitwirkungen kommen wie Sehst√∂rungen (Akkommodationsst√∂rungen), Gef√ľhl der verstopften Nase, Erh√∂hung des Augeninnendrucks, St√∂rungen beim Wasserlassen.

Blut und Blutgefäße

Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Weiterhin wurde √ľber Wasseransammlungen in den Beinen (periphere √Ėdeme), Erniedrigung des Natrium-Blutspiegels (Hyponatri√§mie), Haarausfall, St√∂rungen des Atemrhythmus, eine bestimmte Form der Lungenentz√ľndung (Bronchopneumonie) und Ver√§nderungen an Hornhaut und Linsen der Augen (Pigmenteinlagerung in Cornea und Linse) berichtet.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu kl√§ren, ob eine Wechselwirkung f√ľr Sie tats√§chlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker k√∂nnen Ihre individuellen Risikofaktoren f√ľr eine Wechselwirkung absch√§tzen. Falls notwendig k√∂nnen Arzt oder Apotheker entsprechende Ma√ünahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Haloperidol 1mg Tabletten darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Amantadin
  • Amiodaron
  • Amisulprid
  • Amitriptylin
  • Amitriptylin oxid
  • Artemether
  • Budipin
  • Chlorprothixen
  • Citalopram
  • Diphenhydramin
  • Domperidon
  • Dronedaron
  • Droperidol
  • Erythromycin
  • Escitalopram
  • Moxifloxacin
  • Piribedil
  • Thioridazin

Es besteht ein gro√ües Risiko f√ľr eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt.

Au√üerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen „Haloperidol 1mg Tabletten“ und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu kl√§ren, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit „Haloperidol 1mg Tabletten“ kommen kann.

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 26. März 2023 Р10:53 Uhr von Alex, Webmaster psychopharmakon.de.

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