Risperdal Nebenwirkungen und Wirkung

Handelsnamen von Risperdal: Risperidon, Risperdal-Consta, Aleptan, Risocon, RispeCare, Rispe-Q, Risperigamma, Risperihex, Risperipharm

Dosierung von Risperdal: 0,5mg, 1 mg ( ohne Gewähr )

Wirkstoff: Risperidon

Medikament Tabletten Bild

Risperdal ist ein Psychopharmakon aus der Klasse der Neuroleptika. Es wirkt Anti-psychotisch.

Risperdal zählt zu den atypischen Neuroeleptika. Es ist ein relativ neues Medikament mit dem Wirkstoff Risperidon und ist als Filmtablette erhältlich.
Besonders bei Menschen, die unter psychotischen Wahrnehmungsstörungen / Halluzinationen leiden, wird Risperdal angewandt.
Der Wirkstoff Risperidon lindert auch aggressives Verhalten. Er besetzt Bindungsstellen für die wichtigen Botenstoffe Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin. So wirkt Risperdal sich positiv auf die Konzentration und Selbstkontrolle aus, mildert ebenso die Symptome schwerster Depressionen. Das Risperidon wirkt bei einer akuten Manie sofort, entfaltet allerdings erst nach ca. 14 Tagen seine volle Wirkung.

Risperdal wird u.a. auch Patienten verschrieben, die unter nachfolgenden Erkrankungen leiden:

  • Psychose
  • Depressionen
  • Demenz mit Verhaltensstörungen /Aggressivität
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Hyperaktivität
  • Stimmungsschwankungen
  • Angststörungen
  • Aggressivität
  • Wahnvorstellungen
  • Borderline- Störung
  • Nervosität / Stress
  • Zwangsstörungen
  • verstärkter Speichelfluss
  • Gelenkschmerzen
  • Innere Unruhe
  • Autismus
  • Bipolare Störung

TablettenWechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind niemals auszuschließen, der behandelnde Arzt ist deswegen über alle Arzneimittel, welche außerdem eingenommen werden müssen, zu informieren, ebenso über alle Erkrankungen. Nur so kann er gezielt entscheiden, ob Risperdal geeignet ist oder auf ein anderes Neuroeleptika zurückgegriffen werden muss.
Patienten welche eine starke Dosis des Medikamentes Risperdal erhalten, sollten nach Möglichkeit kein Fahrzeug führen bzw. schwere Maschinen bedienen.

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten, die unter schweren Erkrankungen der inneren Organe, Herzerkrankungen und Krebserkrankungen leiden. Ebenso ist der Mediziner über eine eventuell bestehende Schwangerschaft zu informieren. Auch Alkoholiker und Drogenabhängige gehören zur Risikogruppe.

Mögliche Nebenwirkungen, die in verstärkter, geschwächter, seltener Form oder auch auch gar nicht auftreten können sind:

  • Gewichtszunahme
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Herzrasen
  • Sexuelle Unlust
  • Verstärktes Schwitzen
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Muskelzuckungen
  • Schlafstörungen
  • Lustlosigkeit
  • Zittern
  • Somnolenz/ Benommenheit
  • Vermehrter Harndrang u.a.

Es gibt Nebenwirkungen die oftmals nur in der Anfangszeit auftreten, danach wieder verschwinden. Einige Patienten empfinden diese Begleiterscheinungen so unangenehm, dass sie das Medikament am liebsten absetzen würden. Davon ist jedoch dringend abzuraten. Der menschliche Organismus braucht eine gewisse Zeit, um sich an den Wirkstoff Risperidon im Risperdal zu gewöhnen. Sollten o.g. Nebenwirkungen auftreten die nicht wieder verschwinden oder andere Unannehmlichkeiten, dann ist unverzüglich der Arzt zu verständigen.

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