Duloxetin Beipackzettel und Nebenwirkungen

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Duloxetin Beipackzettel

Zu Duloxetin Nebenwirkungen und Wirkung – Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen.

Medikament Tabeletten Bild

Anwendungsgebiete von Duloxetin

Das Arzneimittel enthÀlt den Wirkstoff Cymbalta. Das Arzneimittel erhöht die Spiegel von Serotonin und Noradrenalin im Nervensystem.
Es wird bei Erwachsenen verwendet zur Behandlung von:

  • depressiven Erkrankungen
  • generalisierter Angststörung (dauerhaftes GefĂŒhl von Angst oder NervositĂ€t)
  • Schmerzen bei diabetischer Neuropathie (oft als brennend, stechend, reißend, einschießend oder wie ein Elektroschock beschrieben. Es kann zum GefĂŒhlsverlust an der betroffenen Stelle kommen oder BerĂŒhrung, WĂ€rme, KĂ€lte oder Druck können Schmerzen verursachen)

Bei den meisten Patienten mit depressiven Erkrankungen oder generalisierter Angststörung beginnt das Arzneimittel innerhalb von zwei Wochen nach Behandlungsbeginn zu wirken. Allerdings kann es zwei bis vier Wochen dauern, bis Sie sich besser fĂŒhlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Sie sich nach diesem Zeitraum nicht besser fĂŒhlen. Es ist möglich, dass Ihr Arzt Ihnen das Arzneimittel auch dann noch verschreibt, wenn Sie sich besser fĂŒhlen, um ein Wiederauftreten Ihrer depressiven Erkrankung oder generalisierter Angststörung zu verhindern.
Bei Patienten mit einer schmerzhaften diabetischen Neuropathie kann es ein paar Wochen dauern, bis Sie sich besser fĂŒhlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Sie sich nach zwei Monaten nicht besser fĂŒhlen.

AnwendungsbeschrÀnkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Duloxetin

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

  • allergisch gegen Duloxetin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • eine Lebererkrankung haben.
  • eine schwere Nierenerkrankung haben.
  • ein anderes Arzneimittel, einen sogenannten Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben.
  • Fluvoxamin einnehmen, das ĂŒblicherweise zur Behandlung von depressiven Erkrankungen angewendet wird oder Ciporfloxacin oder Enoxacin, die zur Behandlung verschiedener Infektionen angewendet werden.
  • andere Arzneimittel einnehmen, die den Wirkstoff Dulexitin enthalten.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bluthochdruck oder eine Herzerkrankung haben. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie das Arzneimittel einnehmen können.

Patientenhinweis

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Im Folgenden werden weitere GrĂŒnde angegeben, warum das PrĂ€parat fĂŒr Sie nicht geeignet sein könnte. Sprechen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn Sie:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen einnehmen.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches PrĂ€parat, einnehmen.
  • eine Nierenerkrankung haben.
  • epileptische AnfĂ€lle hatten oder haben.
  • an Manie litten oder leiden.
  • an einer manisch-depressiven Erkrankung leiden.
  • eine Augenerkrankung haben, wie eine spezielle Art des Glaukoms (erhöhter Augeninnendruck).
  • in der Vergangenheit Blutungsstörungen (Neigung zur Bildung von BlutergĂŒssen) hatten.
  • ein Risiko fĂŒr niedrige Natrium-Blutspiegel haben (z. B. wenn Sie Diuretika einnehmen, insbesondere wenn Sie Ă€lter sind).
  • momentan mit einem anderen Arzneimittel behandelt werden, das die Leber schĂ€digen kann.
  • andere Arzneimittel einnehmen, die Duloxetin enthalten.
  • Das Arzneimittel kann ein Empfinden von innerer Unruhe oder ein Unvermögen, still zu sitzen oder still zu stehen, verursachen. Wenn dies bei Ihnen auftreten sollte, dann informieren Sie ihren Arzt.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder generalisierten Angststörung

Wenn Sie depressiv sind oder unter Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstÀrkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch lÀnger.
Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie:

  • frĂŒher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
  • ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko fĂŒr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzĂŒglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzĂ€hlen, dass Sie depressiv sind oder unter einer Angststörung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Information zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder AngstzustĂ€nde verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen ĂŒber VerhaltensĂ€nderungen bei Ihnen machen.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Das Arzneimittel sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko fĂŒr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend AggressivitĂ€t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einnem Patienten unter 18 Jahren das Arzneimittel verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren das PrĂ€parat verschrieben hat und Sie darĂŒber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der das Arzneimittel einnimmt, eines der oben genannten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. DarĂŒber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen des PrĂ€parates in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Duloxetin kann dazu fĂŒhren, dass Sie sich mĂŒde oder schwindlig fĂŒhlen. Sie dĂŒrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen, keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bevor Sie wissen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt.

Schwangerschaftshinweis

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, wenn Sie:

wĂ€hrend der Behandlung mit Duloxetin schwanger werden oder wenn Sie beabsichtigen schwanger zu werden. Sie dĂŒrfen Duloxetin nur einnehmen, nachdem Sie mit Ihrem Arzt ĂŒber einen möglichen Nutzen der Behandlung und mögliche Risiken fĂŒr Ihr ungeborenes Kind gesprochen haben. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt/Ihre Ärztin darĂŒber informiert sind, dass Sie mit diesem PrĂ€parat behandelt werden. Ähnliche Arzneimittel wie dieses (so genannte SSRI) können, wenn sie wĂ€hrend der Schwangerschaft eingenommen werden, zu einer ernsthaften GesundheitsbeeintrĂ€chtigung des Neugeborenen fĂŒhren, die primĂ€re oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine BlaufĂ€rbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise wĂ€hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte nehmen Sie in einem solchen Fall sofort mit Ihrer Hebamme und/oder Ihrem Arzt Kontakt auf. Wenn Sie Duloxetin gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen kann es sein, dass Ihr Baby bei der Geburt bestimmte Symptome zeigt. Diese beginnen gewöhnlich unmittelbar nach der Geburt oder innerhalb weniger Tage danach. Zu diesen Anzeichen gehören: schlaffe Muskulatur, Zittern, nervöse Unruhe, Schwierigkeiten beim FĂŒttern, Probleme beim Atmen sowie KrampfanfĂ€lle. Wenn Ihr Baby bei der Geburt eines dieser Symptome zeigt oder wenn Sie sich um den Gesundheitszustand Ihres Babys sorgen, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme um Rat.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen. Die Anwendung des Arzneimittels in der Stillzeit wird nicht empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Dosierung von Duloxetin

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Bei depressiven Erkrankungen und Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ĂŒbliche Dosis 60 mg einmal tĂ€glich.

Bei generalisierter Angststörung:

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die ĂŒbliche Startdosis einmal tĂ€glich 30 mg, danach erhalten die meisten Patienten einmal tĂ€glich 60 mg. AbhĂ€ngig vom Ansprechen der Therapie kann die Dosis bis zu 120 mg pro Tag erhöht werden.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie die Duloxetin-Behandlung durchfĂŒhren sollen. Beenden Sie die Therapie oder Ă€ndern Sie Ihre Dosis mit Duloxetin nicht ohne RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt. Eine ordnungsgemĂ€ĂŸe Behandlung Ihrer Erkrankung ist wichtig, um Ihnen zu helfen, sich besser zu fĂŒhlen. Ohne Behandlung kann es sein, dass Ihr Zustand sich nicht verbessert, sondern verschlechtert, und eine spĂ€tere Behandlung erschwert.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

Sollten Sie mehr als vorgesehen eingenommen haben, setzen Sie sich bitte unverzĂŒglich mit Ihrem Arzt oder Apotheker in Verbindung. Zu den Symptomen einer Überdosierung zĂ€hlen SchlĂ€frigkeit, Koma, Serotonin-Syndrom (eine seltene Reaktion, die zu GlĂŒcksgefĂŒhlen, Benommenheit, SchwerfĂ€lligkeit, Rastlosigkeit, dem GefĂŒhl betrunken zu sein, Fieber, Schwitzen oder steifen Muskeln fĂŒhren kann), KrampfanfĂ€lle, Erbrechen und schneller Herzschlag.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben eine Dosis einzunehmen, dann holen Sie diese so bald es Ihnen auffĂ€llt nach. Ist aber inzwischen schon Zeit fĂŒr die nĂ€chste Dosis, dann fahren Sie bei der Einnahme wie gewohnt fort, ohne die vergessene Kapsel zusĂ€tzlich einzunehmen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie nicht mehr als die Ihnen verschriebene Tagesmenge an Duloxetin ein.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen

Beenden Sie nicht die Einnahme der Hartkapseln ohne den Rat Ihres Arztes, auch nicht, wenn Sie sich besser fĂŒhlen. Wenn Ihr Arzt der Meinung ist, dass Sie das Arzneimittel nicht lĂ€nger benötigen, dann wird er oder sie Ihre Dosis langsam ĂŒber mindestens 2 Wochen verringern, bevor Sie die Einnahme beenden.
Einige Patienten, die abrupt die Einnahme des PrÀparates beendeten, zeigten Symptome wie:
Schwindel, kribbelndes GefĂŒhl wie Ameisenlaufen oder Empfindungen Ă€hnlich einem elektrischen Schlag (vor allem im Kopf), Schlafstörungen (lebhafte TrĂ€ume, AlbtrĂ€ume, Schlaflosigkeit), MĂŒdigkeit, SchlĂ€frigkeit, GefĂŒhl von Unruhe oder Erregtheit, AngstgefĂŒhle, Übelkeit oder Erbrechen, Zittern (Tremor), Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Reizbarkeit, Durchfall, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen oder Drehschwindel.

Diese Beschwerden sind normalerweise nicht schwerwiegend und verschwinden innerhalb einiger Tage. Fragen Sie aber Ihren Arzt um Rat, wenn bei Ihnen Beschwerden auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Psychopharmaka BildWie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Diese Nebenwirkungen sind normalerweise leicht bis mittelschwer ausgeprĂ€gt und verschwinden oft nach wenigen Wochen.

Sehr hÀufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen, SchlĂ€frigkeit
  • Übelkeit, Mundtrockenheit

HĂ€ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Appetitverlust
  • Schlafstörungen, sich aufgeregt fĂŒhlen, vermindertes sexuelles Verlangen, Angst, Schwierigkeiten oder Unvermögen einen Orgasmus zu bekommen, ungewöhnliche TrĂ€ume
  • Schwindel, sich antriebslos fĂŒhlen, Zittern, TaubheitsgefĂŒhl, einschließlich TaubheitsgefĂŒhl oder Kribbeln der Haut
  • verschwommenes Sehen
  • Tinnitus (Wahrnehmung von OhrgerĂ€uschen ohne ein tatsĂ€chliches vorhandenes GerĂ€usch)
  • Herzklopfen
  • erhöhter Blutdruck, Erröten
  • vermehrtes GĂ€hnen
  • Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit (Erbrechen), Sodbrennen oder Verdauungsstörungen, BĂ€hungen,
  • vermehrtes Schwitzen, (juckender) Ausschlag
  • Muskelschmerzen, MuskelkrĂ€mpfe
  • Schmerzen beim Harn lassen, hĂ€ufiger Harndrang
  • Erektionsstörungen, Störungen beim Samenerguss
  • StĂŒrze (vor allem bei Ă€lteren Menschen), MĂŒdigkeit
  • Gewichtsabnahme

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die wegen einer depressiven Erkrankung eine Behandlung mit diesem Arzneimittel erhielten, zeigten eine Gewichtsabnahme zu Behandlungsbeginn. Nach einem sechsmonatigen Behandlungszeitraum normalisierte sich ihr Gewicht im Vergleich zu anderen Kindern und Jugendlichen desselben Alters und Geschlechts.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • HalsentzĂŒndung, die Heiserkeit verursacht
  • Suizidgedanken, Schlaflosigkeit, ZĂ€hneknirschen oder Zusammenbeißen der ZĂ€hne, sich desorientiert fĂŒhlen, Teilnahmslosigkeit
  • plötzliche ungewollte MuskelkrĂ€mpfe oder Muskelzuckungen, Empfindungen von innerer Unruhe oder Unvermögen still zu sitzen bzw. still zu stehen, GefĂŒhl von NervositĂ€t, Konzentrationsstörung, Geschmacksstörung, Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Körperbewegungen, z. B. Koordinationsstörungen oder ungewollte Muskelbewegungen, Syndrom der unruhigen Beine, schlechter Schlaf
  • vergrĂ¶ĂŸerte Pupillen (die dunkle Stelle in der Mitte des Auges), Sehstörungen
  • sich schwindlig fĂŒhlen oder Drehschwindel, Ohrenschmerzen
  • schneller und/oder unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag
  • Ohnmacht, Schwindel, Benommenheit oder Ohnmacht (besonders nach dem Aufstehen), kalte Finger und/oder Zehen,
  • EngegefĂŒhl im Hals, Nasenbluten
  • blutiges Erbrechen oder schwarze teerige StĂŒhle, Magen-Darm-EntzĂŒndung, Aufstoßen, Schwierigkeiten beim Schlucken
  • LeberentzĂŒndung, die zu Bauchschmerzen und zur GelbfĂ€rbung der Haut oder des Weißen des Auges fĂŒhren kann
  • nĂ€chtliches Schwitzen, Nesselsucht, kalter Schweiß, LichtĂŒberempfindlichkeit, erhöhte Neigung zu BlutergĂŒssen
  • Muskelsteifigkeit und Muskelzuckungen
  • Schwierigkeiten beim oder UnfĂ€higkeit zum Harn lassen, Schwierigkeiten Harn lassen zu können, nĂ€chtliches Harn lassen, vermehrte Harnausscheidung, verminderter Harnfluss
  • ungewöhnliche Vaginalblutungen, unregelmĂ€ĂŸige Menstruation, einschließlich schwerer, schmerzhafter, unregelmĂ€ĂŸiger oder verlĂ€ngerter Menstruationsblutungen, ungewöhnlich schwache oder ausbleibende Menstruationsblutungen, Schmerzen der Hoden oder des Hodensacks
  • Brustschmerzen, KĂ€ltegefĂŒhl, Durst, Frösteln, HitzegefĂŒhl, ungewohnter Gang
  • Gewichtszunahme

Das Arzneimittel kann unerwĂŒnschte Wirkungen haben, die Sie nicht bemerken, wie z. B. Erhöhung der Leberwerte oder der Blutspiegel von Kalium, Kreatinphosphokinase, Zucker oder Cholesterin.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • schwere allergische Reaktion, die Atembeschwerden oder Schwindel verursacht mit Anschwellung der Zunge oder der Lippen, allergische Reaktionen
  • verminderte SchilddrĂŒsenfunktion, die MĂŒdigkeit oder Gewichtszunahme verursachen kann
  • FlĂŒssigkeitsverlust, niedrige Natrium-Blutspiegel (hauptsĂ€chlich bei Ă€lteren Patienten; Anzeichen hierfĂŒr können sein: GefĂŒhle von Schwindel, SchwĂ€che, Verwirrtheit, SchlĂ€frigkeit oder starker MĂŒdigkeit oder sich krank fĂŒhlen oder krank sein. Schwerwiegendere Symptome sind Ohnmacht, KrampfanfĂ€lle oder StĂŒrze), Syndrom der inadĂ€quaten Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH)
  • Suizidales Verhalten, Manie (ÜberaktivitĂ€t, rasende Gedanken und vermindertes SchlafbedĂŒrfnis), SinnestĂ€uschungen, Aggression und Wut
  • „Serotonin-Syndrom“ (eine seltene Reaktion, die zu GlĂŒcksgefĂŒhlen, Benommenheit, SchwerfĂ€lligkeit, Rastlosigkeit, dem GefĂŒhl betrunken zu sein, Fieber, Schwitzen oder steifen Muskeln fĂŒhren kann), KrampfanfĂ€lle
  • erhöhter Augeninnendruck (Glaukom)
  • EntzĂŒndungen im Mund, hellrotes Blut im Stuhl, Mundgeruch, EntzĂŒndung des Dickdarms (zu Durchfall fĂŒhrend)
  • Leberversagen, GelbfĂ€rbung der Haut oder des Weißen des Auges (Gelbsucht)
  • Stevens-Johnson-Syndrom, (schwere Erkrankung mit Blasenbildung auf Haut, Mund, Augen und Genitalien), schwere allergische Reaktion die ein plötzliches Anschwellen des Gesichts oder des Rachenraums (Angioödem) verursacht
  • KrĂ€mpfe der Kaumuskulatur
  • ungewöhnlicher Harngeruch
  • menopausale Symptome, abnorme Milchsekretion aus der BrustdrĂŒse bei MĂ€nnern und Frauen

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe in der Haut (kutane Vaskulitis)

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verÀndert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hÀngt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klĂ€ren, ob eine Wechselwirkung fĂŒr Sie tatsĂ€chlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren fĂŒr eine Wechselwirkung abschĂ€tzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Duloxetin darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Ciprofloxacin
  • Enoxacin
  • Fluvoxamin
  • Selegilin
  • Thioridazin
  • Tranylcypromin

Es besteht ein großes Risiko fĂŒr eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverzĂŒglich mit Ihrem Arzt.

Außerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen „Duloxetin“ und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klĂ€ren, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit „Duloxetin“ kommen kann.

Letzte Bearbeitung am Sonntag, 26. MĂ€rz 2023 – 10:54 Uhr von Alex, Webmaster psychopharmakon.de.

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